Rio 2016

Erste Top-10-Platzierung für Unterwurzacher

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Nach einem Achtelfinalsieg gegen Garcia (ECU) mit Waza-ari für eine Beintechnik (Ko-soto-gake) traf die 24-jährige Tirolerin auf die Nummer 3 der Welt und Dritte der Weltmeisterschaften, Miku TASHIRO. Das bisher einzige Treffen der beiden im Finale des World Masters 2015 in Rabat entschied die 22-jährige Japanerin mit Yuko und Ippon für sich. Kathrin sah man an, dass sie diesen Kampf unbedingt gewinnen wollte. Nach einer Schrecksekunde ganz am Anfang des Kampfes übernimmt Kathrin das Kommando und bringt die Japanerin mehrmals in Bedrängnis. Eineinhalb Minuten vor Schluss gelingt Tashiro jedoch ein Yuko durch einen Beinfeger, das sie über die Zeit bringt.

Eine Medaille war angestrebt, Platz 7 ist es geworden. Olympische Spiele haben eigene Gesetze und es in dem hochkarätigen Starterfeld niemanden, den man einfach besiegt. Diese Lektion musste Kathrin Unterwurzacher mit ihren 24 Jahren in Rio machen.

In der Hoffnungsrunde zeigte sie einen guten Fight gegen Anicka Van Emden, eine einzige Wertung (Yuko) für die Niederländerin gab jedoch den Ausschlag, dass diese und nicht Kathrin in den Bronzemedaillenkampf einzog und diesen gegen die Lokalmatodorin Silva – ebenfalls mit Yuko – auch gewann.

Es war also knapp, hat aber leider diesmal „nur“ zu Platz 7 gereicht, die gleiche Platzierung wie ihre Teamkameradin Sabrina Filzmoser 2012 in London.

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