2.Bundesliga

Sanjindo feiert sich in die erste Liga

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Die Vorfreude auf den letzten Heimkampf 2018 gegen Union Graz war groß. Vor unglaublicher Heimkulisse wollten sich die jungen Sanjindo Kämpfer noch einmal beweisen. Absichtlich ohne Legionär aufgestellt, lieferte der eigene Nachwuchs spannende Kämpfe, musste sich dennoch 6:8 geschlagen geben.

Die Punkte für Bischofshofen holten sich Auer Pascal, Leschinger Maximilian und zweimal Höllwart Moritz. Herbert Wicker lieferte die letzten beiden Punkte und sicherte sich souverän mit 12 Siegen aus 12 Kämpfen den Titel „Mister 2. Bundesliga“. Trotz der Niederlage feierte sich Sanjindo nach 17 Jahren mit dem jungen Team wieder in die 1. Judo Bundesliga.
(Pressebericht Sanjindo)

Wettkampfliste

 

Resümee zur 2. Bundesliga:

Mit dem ESV Sanjindo Bischofshofen kehrt nach 17 Jahren wieder ein Traditionsklub in die 1. Bundesliga zurück, der bereits viermal den Meistertitel (1991, 1993, 1997, 1999) erobern konnte. Nach dem Abstieg aus der 1. Liga, zeichnete sich in den letzten Jahren ein spürbarer Aufwärtstrend ab, der jetzt zum Titelgewinn in der 2. Bundesliga führte.
Für den Sanjindo-Bundesligacoach Thomas Güttel kommt der Aufstieg jedoch fast noch ein Jahr zu früh: „Wir haben eine ganz junge und hungrige Truppe, gemischt mit einigen Routiniers, für die vielleicht ein Jahr mehr Reifezeit in der 2. Bundesliga nicht schlecht gewesen wäre. Aber jetzt sind wir oben und wir werden unser bestes geben. Im ersten Jahr kann das Ziel nur Klassenerhalt lauten. Danach stecken wir uns höhere Ziele!“

Für Titelverteidiger UJZ Mühlviertel 2 endet die Meisterschaft heuer auf Rang zwei, in der man sich nur dem neuen Meister geschlagen geben  musste. Union Kirchham belegt wie letztes Jahr auch heuer wieder den 3. Platz. Die Oberösterreicher bezwingen in der letzten Runde im direkten Duell um Bronze den PSV Salzburg, für den die Saison damit auf Rang vier endet.

Platz fünf in der Endabrechung geht an Union Graz. Die Steirer können überraschend Sanjindo in der letzten Runde die einzige Meisterschaftsniederlage zufügen. Aufsteiger WAT Stadlau kehrt nach über zwanzigjähriger Bundesligaabstinenz mit Rang sechs in die Bundesliga zurück. Swarovski Wattens erobert in der letzten Runde mit einem Unentschieden in Stadlau den ersten und einzigen Meisterschaftspunkt und beendet die Saison auf dem siebten und letzten Tabellenplatz.

 

 

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