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U21-WM: Auftakt-Aus im Mixed-Teambewerb

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Eine aus österreichischer Sicht dank zwei Medaillen von Stephan Hegyi (Silber) und Michaela Polleres (Bronze) äußerst erfolgreich verlaufene U21-WM in Zagreb ist am Sonntag mit dem Mixed-Teambewerb zu Ende gegangen. Die österreichische Equipe musste sich in der ersten Runde dem haushohen Favoriten Russland mit 2:5 beugen.

Sarah Wiesenhofer (Creativ Graz) und Philipp Sellner (ASKÖ Reichraming), beide nur im Teambewerb im Einsatz, mussten jeweils Ippon-Niederlagen hinnehmen. Zwei vorzeitige Siege durch Asimina Theodorakis (WAT Stadlau) und Südstadt-Kämpfer Christopher Wagner (VB Galaxy Tigers) führten den 2:2-Ausgleich herbei. In weiterer Folge konnten die österreichischen Judoka jedoch keine Duelle mehr für sich entscheiden. Bronzemedaillengewinnerin Michaela Polleres und Saif-Islam Islamhanov (Union Graz), als Dritter reiner Teamstarter, unterlagen den russischen Kontrahenten ebenso wie Maria Höllwart (ESV Sanjindo). Der achte Einzelkampf, den der Silberne Stephan Hegyi bestreiten hätte sollen, wurde aufgrund des neuen Reglements nicht mehr ausgetragen.

„Bis zum 2:2 war es spannend. Dann sind auch die Russen etwas nervös geworden. Das Team kann auf jeden Fall erhobenen Hauptes die Matte verlassen. Auch das Trio, das nur im Teambewerb am Start war, hat einen tollen Einsatz gezeigt“, meinte Herren-Nationaltrainer Bela Riesz nach dem Aus. Die Disziplin wird 2020 in Tokio erstmals Teil des Olympia-Programms sein.

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