Junioren

Die schweren Jungs kämpfen ganz oben mit

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Auch am zweiten Tag des Junior European Judo Cups in Leibnitz zeigt das österreichische Team eine starke Leistung und kämpft um die Medaillen mit. Fara Aaron und Stephan Hegyi holen Bronze. Pacher Johannes wird Fünfter.

Nach den zwei Medaillen des ersten Tages, waren die Erwartungen an die „schweren Burschen“ (-81kg, -90kg, -100kg, +100kg) und die „leichten Mädls“ (-44kg, -48kg, -52kg, -57kg) hoch. Trotz des qualitativ hochwertigen Starterfelds von 511 Judoka aus 33 Nationen, schafften auch heute wieder drei Athleten den Sprung in den Finalblock.

In der Kategorie bis 90 kg, marschierte der Judoka von den Volksbank Galaxy Tigers Johannes Pacher mit drei Siegen solide ins Halbfinale durch. Dort musste er sich dem deutschen Sandro Makatsaria geschlagen geben. Im Kampf um Platz 3 erwischte der nächste Deutsche, Falk Petersilka unseren Athleten nach gut zwei Minuten und verwehrte ihm den Sprung aufs Stockerl.

Eine Gewichtsklasse höher, bis 100 kg, zeigte Aaron Fara (Volksbank Galaxy Tigers), seine Klasse. Mit vier Siegen und einer Niederlage kämpfte sich der Wiener bis in den Finalblock vor. Dort traf er auf den deutschen Johannes Frey. Nach knapp drei Minuten beendete Aaron den Kampf mit einem Ura-Nage vorzeitig und sicherte sich die Bronzemedaille.

Immer ein paar Kämpfe von Aaron zeitversetzt, setzte sich auch der erst 17-jährige Wiener Stephan Hegyi (SC Hakoah) gegen seine Kontrahenten durch und qualifizierte sich mit drei Siegen für den Kampf um Bronze. Der Georgier Nikoloz Sisvadze, Sieger des U21-Europacups in Athen, sollte die letzte Hürde zur ersehnten Medaille sein. Mit einer wunderschönen Beintechnik warf er seinen Kontrahenten Waza-ari und knüpfte somit an seine Vorjahresleistung (Anm. ebenfalls 3. Platz) an.

Mit vier Medaillen und zwei fünften Plätzen kann sich die österreichische Teambilanz beim stärksten U21-Europacup der Saison durchaus sehen lassen. Der Fokus liegt jetzt schon auf der Junioren-Europameisterschaft Mitte September im spanischen Malaga. Die Zeichen für ein erfolgreiches Abschneiden stehen jedenfalls gut.

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