Jugend

Zagreb: Keine Podestplätze am zweiten Tag

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Einen Tag nach den beiden Podestplätzen durch Lisa Grabner und Samuel Gaßner hat Verena Hiden am Sonntag beim U18-EC in Zagreb als beste Österreicherin Rang sieben erreicht.

Verena Hiden (SU Noricum Leibnitz) gewann in der Klasse bis 57 Kilogramm ihre ersten beiden Kämpfe jeweils im Eiltempo. Gegen Milica Cvetkovic aus Serbien benötigte sie acht, gegen Ines Hribernik aus Slowenien elf Sekunden für eine Ippon-Wertung. Anschließend unterlag sie der Belgierin Leyla Kluckers nach 18 Sekunden vorzeitig. In der Hoffnungsrunde feierte Hiden gegen die Britin Darcie Hancocks noch einen Triumph, ehe Platz sieben nach einer Niederlage gegen Julie Zarybnicka aus Tschechien in Stein gemeißelt war. „Verena hat schöne Ippon gezeigt, das war eine super Leistung. Man darf auch nicht vergessen, dass sie ein 2003er-Jahrgang ist“, meinte U18-Nationaltrainer Ernst Hofer.

Südstadt-Sportler Andreas Wagner (-81 kg, VB Galaxy Tigers) entschied zwar drei Kämpfe für sich und schaffte es ins Achtelfinale, eine zweite Chance in der Hoffnungsrunde bekam er aber nicht. Sein Bezwinger Yaheli Lavi (ISR) verlor in der darauffolgenden Runde, was Wagner den Weg in die Hoffnungsrunde versperrte. Zuvor hatte der ÖJV-Kämpfer Tin Straza (CRO), Alessio Graziani (ITA) und Gleb Shishkin (RUS) jeweils vorzeitig besiegt. „Andreas hat gut begonnen und im zweiten Kampf den an Nummer vier gesetzten Italiener geschlagen. Mit drei gewonnenen Kämpfen draußen zu sein, ist schon bitter“, meinte Hofer.

Obwohl es am zweiten Wettkampftag keine Podestplätze gegeben hat, war Coach Hofer nicht unzufrieden: „Wir haben trotzdem einige Kämpfe gewonnen. Ich blicke mit diesem Ergebnis positiv in die Zukunft. Wenn mal jemand auslässt, springen andere ein. Wir sind da breit aufgestellt, deswegen lassen wir auch viele mitmachen.“

Beim European Cup der allgemeinen Klasse in Zürich-Uster erkämpften die von den Landesverbänden entsendeten Narges Mohseni und Natascha Pircher (beide bis 70 kg) jeweils Rang drei. Mohseni bezwang dafür in der Hoffnungsrunde die Französinnen Gwenaelle Viard und Nadia Guimendego. Pircher setzte sich gegen Ilaria Qualizza (ITA) und Rachael Hawkes (GBR) durch.

Foto: EJU/Tino Maric

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