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Stephan Hegyi holt EYOF-Gold

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Judoka Stephan Hegyi holt beim European Youth Olympic Festival, kurz EYOF, in Tiflis Gold in der Gewichtklasse über 90 kg. Nach drei vorzeitigen Vorrundensiegen fixiert der Wiener eine Woche nach seinem 17. Geburtstag mit einem Finalsieg über Vladyslav Berezka (UKR) die zweite österreichische Gold-Medaille in der georgischen Hauptstadt. Für die erste hatte Hürden-Läufer Stefan Schmid gesorgt.

Nach der für Hegyi enttäuschenden Jugend-EM, bei er sich Anfang Juli in Sofia mit Rang fünf begnügen musste, wird der Hakoah-Kämpfer im Judo-verrückten Georgien seiner Nummer-1-Setzung gerecht und holt den Titel.

Einem Freilos folgen Ippon-Siege über Tanou Keita (FRA), Aleks Molodeckij (LTU) und Gela Zaalishvili (GEO). Das Halbfinale gegen den Georgier ist eine Genugtuung, schließlich hat Hegyi dabei nicht nur die lautstarken Heim-Fans gegen sich, sondern kann sich für die Niederlage um EM-Bronze revanchieren. „Das war der entscheidende Kampf. Diesmal war ich der bessere und habe ihn in der eigenen Halle, vor eigenem Publikum festgehalten“, erklärt Hegyi.

„Selbst als die Halle so richtig kochte und gegen ihn war, blieb Stephan total cool“, lobt Jugend-Nationaltrainer Matthias Karnik die Leistung seines Schützlings.

Im Finale bringt der ÖJV-Judoka gegen Berezka einen 2:0-Strafenvorsprung über die Zeit. Hegyi: „Es ist verdammt cool, die Goldmedaille um den Hals zu haben!“

Die Goldene lässt auch Karnik jubeln, dennoch trauert er einem besseren Gesamt-Abschneiden des zehnköpfigen ÖJV-Teams hinterher. „Auch wenn es ein tolles Gefühl ist, einen EYOF-Sieger stellen zu können, finde ich es schade, dass wir nicht ganz zeigen konnte, wie stark unsere Mannschaft wirklich ist“, so Karnik. Am Samstag landet die Salzburgerin Maria Höllwart (+70 kg) auf dem siebten Rang, womit sie gemeinsam mit Mathias Czizsek (-66 kg), der bereits am Mittwoch kämpfte, für das zweitbeste Ergebnis sorgte.

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