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Zwiegespaltene WM-Bilanz

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GEPA_marko-spittka-wm-2014Aufwärtstrend auch ohne Medaille: Bundestrainer Marko Spittka zieht nach den Weltmeisterschaften in Chelyabinsk eine zweigespaltene Bilanz. MRT-Bilder sind da: Bei Marcel Ott ist keine Knie-OP notwendig.


„Wir haben mehr Kämpfe verloren, (10; Anm.) als wir gewonnen (9) haben. Die angestrebte Medaille haben wir nicht erreicht. Wenn man so will, ist uns mit zwei siebten Plätzen durch Filzmoser und Unterwurzacher aber eine Verbesserung zum Vorjahr (ein siebter Platz; Anm.) gelungen und wir haben insgesamt über 1.000 Punkte für die Olympia-Quali mitgenommen“, zählt der Deutsche die Fakten auf.


„Unterm Strich haben wir die ‚Soll-Kämpfe‘ gewonnen. Kämpfe, um denen es aber um die Endkonsequenz ging und die entscheiden, ob du ganz weit nach vorne kommst, haben wir jedoch verloren“, erklärt er, dass er mit dem Abschneiden „eigentlich nicht zufrieden“ ist. „Weil ich gedacht hätte, dass wir gegen Athleten, die wir zuletzt schon teils klar besiegt haben, drüberkommen.“ Das war bei Sabrina Filzmoser (gegen Verhagen), Kathrin Unterwurzacher (gegen Gwend), Hilde Drexler (gegen Trajdos) und Bernadette Graf (gegen Matic) der Fall.


Aufgrund der Arbeit in der Vorbereitung und des gezeigten Einsatzes wolle er aber insbesondere den Damen keinerlei Vorwurf machen. „Bei den Herren sei es global gesehen schwierig, nach knapp eineinhalb Jahren Arbeit bereits im Weltklasse-Bereich dabei zu sein“, so Spittka, der seit Beginn 2013 im Amt ist. Bei den Damen seien hingegen „bessere Grundvoraussetzungen“ vorhanden gewesen. Zu Ludwig Paischer, der zum Auftakt an Ashley McKenzie scheiterte meinte Spittka, dass die Hintergründe der Niederlage in den nächsten Tagen in Ruhe besprochen werden.


Keine OP bei Ott


Bei Marcel Ott ist indes eine genaue Diagnose nach einem MRT da: Innenbandriss, der Meniskus hat etwas abbekommen und das Kreuzband ist leicht eingerissen. Keine OP, aber sechs Wochen Pause für den Wiener.


Für Ott, der sich auf dem Weg zum seinem zweiten Kampfgewinn gegen Lukasz Blach (POL) verletzte, tat es Spittka besonders leid. „Man sieht ja, dass die Leistungskurve bei ihm und den anderen nach oben geht. Bei den meisten ist es nur eine Frage der Erfahrung“, so Spittka, der sich beim IMSB, den Heim- sowie Stützpunkttrainern für die bisherige und künftige Zusammenarbeit bedankt.

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