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Schwarzer Freitag im Sonnenstaat

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GEPA_Magda-Krssakova-520x250Mit großen Erwartungen sind fünf ÖJV-Judoka in den dritten Tag der U21-WM in Fort Lauderdale (USA) gestartet. Unterm Strich stehen allerdings nur ein Kampfgewinn und Ernüchterung. Max Hageneder als letzte Hoffnung.


Aufgrund ihrer Saison-Ergebnisse keimten im rot-weiß-roten Lager Hoffnungen, in der Nähe des Podests zu landen. Daraus wurde jedoch nichts. Die einen scheiterten an der schwierigen Auslosung, andere an weniger hohen Hürden.


Für den einzigen Kampfgewinn des Tages sorgte mit Michaela Polleres (bis 70 kg) einmal mehr ein U18-Athlet. Die Wimpassingerin musste sich nach ihrem Auftaktsieg über Camila Figueroa Aquino (PER) jedoch Aleksandra Samardzic (BIH) geschlagen geben.


Die mit hohen Erwartungen ins Turnier gestartete Magda Krssakova erwischte mit Carvajal del Toro (CUB) die Bronze-Gewinnerin des Vorjahres, gegen die für die Wienerin auch prompt Endstation war.


Wieder an Toth gescheitert


Bei den Herren hatte Laurin Böhler wie bereits bei der U21-EM Krisztian Toth als Auftaktgegner gezogen. Und neuerlich musste der Vorarlberger dem Vize-Weltmeister der Erwachsenen, der sich in Florida die U21-Krone aufsetzte, den Vortritt lassen.



Bis 81 kg blieben sowohl Marko Bubanja, als auch Max Schneider sieglos. Ersterer geriet gegen Filip Stancl (SVK) früh mit Waza-ari in Rückstand. Der Wiener holte zwar noch drei Shidos sowie ein Yuko auf, es reichte letztlich aber nicht. Sein Südstadt-Kollege Max Schneider wurde von Jonas Bjorktorp (SWE) bei einem Uchi-mata-Angriff clever mit Yuko für Sukashi übernommen. Auch das war nicht mehr aufzuholen.


Damit bleibt als letzte österreichische am Hoffnung Max Hageneder, der am Samstag in der Klasse bis 100 kg zum Start gegen Sjors Riddersma (NED) auf die Matte geht. Am Sonntag starten die ÖJV-Herren im Team-Bewerb.


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