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Saisonausklang in TokioSaisonausklang in Tokio

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Mit dem traditionellen Jigoro Kano-Cup, den Ludwig Paischer (bis 60 Kilo) 2005 als bisher einziger Österreicher gewonnen hat, geht die Judo-Saison 2010 am Wochenende in Tokio zu Ende. Dieses letzte Grand Slam-Turnier des Jahres (nach Paris, Rio und Moskau) bringt noch einmal die gesamte Welt-Elite auf die Matte.

Während der Salzburger und Sabrina Filzmoser (bis 57 Kilo), die heuer den Grand Slam in Moskau gewonnen und bei der WM in Tokio Bronze geholt hatte, schon fix unter den Top 16 für das Masters im Jänner in Baku (AZE) sind, kämpft Max Schirnhofer (bis 90 Kilo) noch um eine Verbesserung in der Weltrangliste. Der Salzburger hat an Tokio gute Erinnerungen – er war im September bei der WM sensationell auf Rang 7 gelandet.

Die drei Österreicher gehen das Turnier nach bereits hartem Training (Paischer trainiert seit Ende November in Tokio, Filzmoser und Schirnhofer sind eine Woche in Japan) eher locker an. Filzmoser kann in der Olympia-Qualifikation aufgrund ihrer zahlreichen Erfolge in diesem Jahr nicht mehr von Platz 1 gedrängt werden, Paischer würde diesmal in Tokio gerne besser abschneiden als bei der WM, bei der er „nur“ Siebenter geworden war.

Kurios: Zwei der besten Gegner in der Paischer-Gewichtsklasse kommen aus Georgien – und werden in Zukunft (zumindest bis Olympia 2012) von Österreichs Doppel-Olympiasieger Peter Seisenbacher betreut. Nach Mitteilung des Wiener Verbandes hat er seine Funktion als Landespräsident bereits zurückgelegt, „weil ich in Zukunft viel im Ausland unterwegs sein werde.“ Der 50-Jährige ist bereits beim Grand Slam-Turnier in Tokio – schon einmal hatte Seisenbacher als Berater des ungarischen Judoteams für die Spiele 2008 in Peking im Ausland gearbeitet.

Zweimal Japan

Gleich gegen zwei Kämpfer des Gatsgebers Japan müssen Ludwig PAISCHER und Sabrina FILZMOSER beim Judo-Grand Slam in Tokio ran. Paischer (bis 60 kg) trifft am Samstag auf Takeshi Matsuki, Filzmoser (bis 57 kg) Sonntag auf Shizuka Maki. Im Falle eines Sieges bekäme es die Welserin mit der starken Aserbaidschanerin Kifayat Gasimowa zu tun. Max Schirnhofer zog in der 90-Kilo-Klasse in der ersten Runde den Deutschen Aaron Hildebrand.

Notiz: Joe Langer

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