Internationale Veranstaltungen

Noch 5 Tage bis zur Judo-EM in Russland: Kathrin Unterwurzacher (Tirol) und Tina Zeltner (NÖ)

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Name: Kathrin Unterwurzacher
Geb.-Datum: 05. Juni 1992
Verein: Judozentrum Innsbruck
Bundesland: Tirol
Kategorie: -63 kg
Stärken (sportlich): gute Kondition, willensstark, Kampfgeist
Hobbys: Freunde treffen, Sport, Schlafen

Hallo Kathrin, was waren Deine wichtigsten Karrierestationen?
„Ein wichtiger Schritt in meiner noch jungen Karriere war 2007 die Einstufung in das Nationalteam. Schon 2008 konnte ich in Sarajevo den U17-EM-Titel, danach konnte ich kontinuierlich meine Leistungen steigern. 2011 folgte in Russland der bis dato größe Erfolg, der EM-Titel im U23-Bewerb“.

Was bedeutet Dir der Judosport?
„Judo bedeutet für mich nicht nur ein schönes Umfeld und Freunde, sondern auch ein optimaler Ausgleich zu anderen Dingen. Ich selbst liebe die Bewegung, mit Judo kommt man viel herum, lernt andere Menschen und Kulturen kennen. Mit 7 Jahren habe ich mit Judo begonnen. Ich glaube, dass Judo das Richtige für mich ist, es hat mich von Anfang an gefesselt“.

Gibt es in Deiner Judolaufbahn Menschen, die Dir weitergeholfen oder Dich begleitet haben?
„Einen wichtigen Part in meiner jungen Karriere haben sicherlich meine Eltern, die mich von Anfang an unterstützt haben und immer hinter mir gestanden sind. Ebenso wie bei meiner Kollegin und Freundin Bernadette, haben meine Trainer Martin Scherwitzl, Gernot Frei sowie Marko Spittka viel zu meinem Leistungsniveau beigetragen. Wichtig in diesem Zusammenhang sind natürlich auch alle Trainingspartnerinnen im Verein. Der Status Bundesheer-Leistungssportler gibt mir die Möglichkeit, in Ruhe und konsequent ein regelmäßiges Leistungstraining zu absolvieren“.

Kannst Du Dir vorstellen, auch nach Deiner Karriere im Judosport zu arbeiten?
„Ich bin noch sehr jung, habe mir deshalb noch nicht sehr viele Gedanken gemacht. Derzeit steht der Judosport im Mittelpunkt. Da ich gerne mit Kindern arbeite, könnte ich mir vorstellen in Zukunft mit Kindern im Sport zusammen zu arbeiten und diese Tätigkeit mit einem Studium der Erziehungswissenschaft zu kombinieren“.

Was sind Deine nächsten Ziele?
„In erster Linie die kommende EM in Russland. Diese Veranstaltung in Kombination mit der kommenden U23-EM im November in Prag, sind gute Möglichkeiten sich an die Weltspitze heran zu kämpfen. Langfristig aber natürlich die Olympischen Spiele 2016 in Rio“.

Name: Tina Zeltner
Geb.-Datum: 23. Dezember 1992
Verein: JC Wimpassing Sparkasse
Bundesland: Niederösterreich
Kategorie: -57 kg
Stärken (sportlich): schnellkräftig, dynamisch
Hobbys: Tauchen, Snowboard, Laufen

Hallo Tina, was waren Deine wichtigsten Karrierestationen?
„Als wichtigsten Moment möchte ich vielleicht die Bronzemedaille bei den Europäischen Jugendspielen (EYOF) 2007 in Belgrad erwähnen, war doch dieser 3. Platz meine erste Medaille. Danach folgten einige schöne Erfolge, beginnend mit dem 3. Platz bei der U20-EM 2009 in Jerewan, danach als erst 17-jährige der 2. Platz bei der U20-EM 2010 in Sofia, und im letzten Jahr der 3. Platz bei der U20-WM in Kapstadt. Der Weg war nicht immer einfach. Es ist aber immer wieder ein besonderer Reiz, die Steine aus dem Weg zu räumen und danach erfolgreich zu sein“.

Was bedeutet Dir der Judosport?
„Judo bedeutet mir sehr viel. Judo ist in meinen Leben sehr präsent, es steht an erster Stelle. Für mein großes Ziel, die Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio, möchte ich alles unterordnen. Seit meinem 2. Lebensjahr übe ich den Judosport aus, es ist mir wahrlich in die Wiege gelegt worden. Mein Vater Adi Zeltner als Mentor, ist nicht nur mein Heimtrainer, sondern unterstützt mich auch bei meinem Training im Heeres-Leistungssportzentrum in Seebenstein“.

Gibt es in Deiner Judolaufbahn Menschen, die Dir weitergeholfen oder Dich begleitet haben?
„Vor allem meine Familie, die immer hinter mir steht, und alle meine Vereinskolleginnen, die uns ständig fordern und unterstützten“.

Kannst Du Dir vorstellen, auch nach Deiner Karriere im Judosport zu arbeiten?
„Ich würde gerne unterrichten und mit Kindern im Verein arbeiten. Mein Vater lebt dies vor, er gibt sich größte Mühe. Es ist wirklich anstrebenswert, mit einer eigenen Gruppe im Sportverein zu arbeiten“.

Was sind Deine nächsten Ziele?
„Natürlich die kommende EM in Russland. Danach zwei Weltcup-Veranstaltungen in Miami und El Salvador in der allgemeinen Klasse. Ein großes Ziel ist die U23-EM im November in Prag, danach das große Fernziel die Olympischen Spiele 2016 in Rio“.

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