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Je zweimal Gold, Silber und Bronze beim U20-Europacup in Paks

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Erfolgreich verlief für Österreichs Judoka der Unter-20-Europacup am Wochenende in Paks (Ung). Es gab je zweimal Gold, Silber und Bronze in einem mit 471 Aktiven überaus stark besetzten Turnier!  Gold holten Gabor Geier (Galaxy Tigers/bis 100 Kilo) und Bernadette Graf (Judozentrum Innsbruck/bis 70 Kilo), Silber durch Daniel Allerstorfer (UJZ Mühlviertel/über 100 Kilo) und Kathrin Unterwurzacher (JZ Innsbruck/bis 63 Kilo) sowie Bronze durch Tina Zeltner (JC Wimpassing/bis 57 kg) und Dritton Shala (UJZ Mühlviertel/bis 66 Kilo). Das bedeutete Platz 3 in der Nationenwertung.

Foto von Adi Zeltner: „Goldhamsterer“ Gabor Geier, die bronzene Tina Zeltner und der silberne Daniel Allerstorfer (v.l.n.r.) in Paks

Geier besiegte den Ungarn Ronato Omboli und dessen Landsmann Andras Kaszkas mit Ippon sowie im Semifinale den Kroaten Jurica Katic mit Waza-ari. Im Finale ließ der Wiener dann dem Deutschen Marius Piepke keine Chance und holte sich damit den Klassensieg bis 100 Kilo.

Allerstorfer erreichte über 100 Kilo mit drei Siegen – gegen Anton Rudnyk, Iakiv Khammo (beide Ukr) und Ivan Covic (Kro) das Finale, in dem sich der Mühlviertler allerdings dem Rumänen Daniel Natea, Bundesliga-Legionär bei PSV Salzburg, geschlagen geben musste.

Für Zeltner war es unter 43 (!) Teilnehmerinnen in der Klasse bis 57 Kilo ein langer Weg zum Podestplatz. Die Niederösterreicherin bezwang Michala Vydrova (CZE), Jennifer Schwille und Jessica Burkert (beide GER), ehe sie im Kampf um den Poolsieg Nora Gjakova (ALB) unterlag. Über die Trostrunde benötigte Tina drei weitere Siege bis zu Bronze – und die gelangen auch, nämlich gegen Rebecca Brauninger, Claudia Klimasara (beide GER) und im Kampf um Platz 3 gegen Loredane Chal aus Rumänien.

Auch am Sonntag gab es je einmal Gold, Silber und Bronze. Graf feierte ihren TZriumph mit vier Siegen, im Finale bezwang die Tirolerin Nicoline Alberts (NED). Unterwurzacher verlor nach vier Erfolgen ihren Endkampf gegen die Türkin Busra Katipoglu. Leider mussten die beiden Mädchen auf die Siegerehrung verzichten und sofort abreisen, um noch rechtzeitig vor dem „Zapfenstreich“ in der Kaserne Graz-Gratkorn zu sein. Da hätten wohl die Vorgesetzten beim Bundesheer sicher ein Auge zugedrückt – schließlich sind Kathi und Bernadette zwei der hoffnungsvollsten ÖJV-Talente und echte Versprechen für die Zukunft.

In der Nationenwertung belegte Österreich den ausgezeichneten 3. Platz hinter Italien und der Ukraine (je 3 x Gold). Auf je einen Klassensieg kamen Albanien, Deutschland,  Israel, Moldawien, Rumänien, Serbien, die Türkei und Ungarn.

Der ÖJV gratuliert den Aktiven und Betreuern zu diesem hervorragenden Ergebnis!

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