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Paischer versucht es wieder

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Österreichs Judo-Asse hatten zuletzt verletzungsbedingt große Probleme. Während Sabrina Filzmoser, die nach dem Masters im Jänner in Baku (Aze) sowohl auf den Grand Slam in Paris als auch auf den Heim-Weltcup in Oberwart verzichtet hatte, auch beim Grand Prix-Turnier am Wochenende in Düsseldorf nur zuschauen (und am anschließenden Trainingscamp teilnehmen) wird, versucht es hingegen Ludwig Paischer wieder.

Der 60-Kilo-Mann in der neuen Weltrangliste nun Siebenter, hatte nach dem Masters seinen Daumen in Gips, schied vor zwei Wochen beim Comeback in Paris in Runde 1 aus. „Mir geht es gut, dem Daumen besser“, sagt „Lupo“, der in Düsseldorf „einfach probieren“ will, wie es mit dem Daumen unter Wettkampf-Belastung geht. „Ich habe noch Probleme beim Zufassen, meinen richtigen, starken Griff wieder anwenden zu können. Ich erwarte mir für Düsseldorf nicht allzu viel, aber ich will unbedingt kämpfen, weil es das letzte internationale Turnier vor der EM ist.“ Nach Düsseldorf wird der Salzburger wieder nach Japan gehen. Trainer Udo Quellmalz zur durchwachsenen Form seines Schützlings: „Vielleicht macht er sich selbst zuviel Druck – er ist auch nur ein mensch und keine Maschine.“

Neben Paischer wird in Düsseldorf auch Hilde Drexler (bis 63 Kilo) starten. Die Wienerin, die im November Grand Prix-Dritte in Abu Dhabi und im Jänner Weltcup-Dritte in Sofia war, aber beim Heim-Weltcup in Oberwart in Runde 2 ausschied, will ihre Chance unbedingt nützen. „Ich hätte in Oberwart noch so viel Energie gehabt, drum wollte ich in Düsseldorf unbedingt auf die Matte. Vielleicht hab ich noch ein bisserl Oberwart-Energie dabei“, hofft die 27-jährige Studentin.

Beide ÖJV-Athleten kämpfen am Samstag. Die Vorrunden in Düsseldorf beginnen um 9.30 Uhr, der Finalblock an beiden Tagen um 16 Uhr.

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