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Warschau und Prag schließen den Judo Winter ab

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In der polnischen Hauptstadt Warschau findet das European Open-Turnier der Damen, in der tschechischen Hauptstadt Prag das Pendant der Männer statt. An beiden Events nehmen insgesamt sechs österreichische Judoka teil.
Desiree Klinger (LZ Vorarlberg) startet nach längerer Pause wieder ins internationale Geschehen. Die 22-jährige Vorarlbergerin kämpft in der -57 kg-Gewichtsklasse. Vor einem Jahr erkämpfte sie sich beim European Cup von Sarajevo die Silbermedaille, 2014 in Belgrad eine Bronzemedaille. Die U23-Meisterin von 2014 kehrt also in Warschau auf die internationale Bühne zurück.
Neben ihr werden wir -48 kg auch die Österreichische Meisterin U23 Mara Tabea Kraft sehen. Die Kämpferin von Shiai-Do Thermenregion hat drei Europa-Cup-Bronzemedaillen gesammelt und kann in Warschau Punkte für die Weltrangliste erreichen.
Selbstverständlich darf Magdalena Krssakova in Polen nicht fehlen. Die Judoka von JC Sirvan konnte sich heuer schon mit dem 7. Platz in Düsseldorf bei der IJF-Welttour auszeichnen und wird sicher ein heißer Tipp auf eine österreichische Platzierung. In Warschau ist sie die einzige Österreicherin, die schon bei einem Grand Slam-Turnier startete.
In der -70 kg-Kategorie wird Österreich von Michaela Polleres aus Wimpassing vertreten. Die Bronzemedaillengewinnerin der letztjährigen Junioren-EM in Oberwart feiert in Polen ihr Weltcupdebut.
Die Herren begeben sich zeitgleich in die tschechische Hauptstadt Prag. Lukas Reiter (JC Wimpassing) startet nach seiner kurzfristigen Absage beim European Open Oberwart (Anm. Platzwunde am Kopf) in Tschechien in die internationale Wettkampfsaison. Der -73-kg Kämpfer gewann in einem packenden Finale die U23-Meisterschaften in Graz.
Bei der letztjährigen U23-Europameisterschaft in Bratislava war Maximilian Hageneder (JU Kirchham) mit seinem fünften Platz bester Österreicher. Beim European Open in Oberwart konnte er einen Sieg verbuchen. Andreas Tiefgraber (-66 kg PSV Salzburg), der Überraschungsmann bei den European Open in Oberwart, hätte zwar in Prag starten sollen, musste aber aufgrund eines grippalen Infekts zu Hause bleiben, ebenso Christopher Wagner. Prag ist für die Österreicher eine Chance, Weltranglistenpunkte zu sammeln und sich auf internationaler Tatami einen Namen zu machen. Gleiches gilt für die Damen in Warschau. Und hoffentlich können wir dann nach den Wettbewerben sagen: „das war ein schöner Winterabschluss”.

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