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Minister Klug als Trainingsgast

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Sportminister Klug schaute dem EM-Team persönlich auf die Finger und überreichte Glücksbringer für Baku. Nicht mit dabei war Bernadette Graf, die rechtzeitig vor den Europaspielen wieder ins Judo-Training zurückkehrt.

Minister Gerald Klug stattete dem EM-Team am Montag in der Südstadt einen Besuch ab. „Mir ist wichtig, mit den Sportlerinnen und Sportlern persönlich zu sprechen“, so der Politiker. „Vor allem von den Athletinnen und Athleten, die im Rahmen des Projekts Rio gefördert werden, möchte ich erfahren, wie es ihnen bei ihren Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele geht und wie wir sie auf diesem Weg auch weiterhin bestmöglich unterstützen können. Die Rückmeldungen, die ich heute dazu erhalten habe, waren sehr positiv.“

Dazu überreichte Klug noch ein kleines Geschenk in Form einer „Daruma“, einer japanischen Wunschpuppe. Nach dem Bemalen des linken Auges dürfe man sich etwas wünschen, nach dem Bemalen des rechten Auges gehe es dann in Erfüllung.

Graf wieder im Kimono

Bernadette Graf ließ das zwanglose Treffen mit dem Sportminister in Absprache mit den Trainern aus, feilte anstatt einer langen Hin- und Rückfahrt aus Innsbruck lieber am Comeback. Die 22-Jährige hatte sich bei ihrem fünften Platz beim Masters vor zwei Wochen in Rabat (MAR) einen Bänderriss im Knöchel zugezogen.

Diese Woche steigt sie wieder ins Judo-Training ein. „Zuletzt konnte ich halt nur Sachen abseits der Matte machen“, schildert die Heeressportlerin, die die Zwangspause aufgrund ihrer guten Form zuletzt nicht zu eng sieht. Bei der EM wird die Weltranglisten-Fünfte gesetzt sein.

Reiter und Böhler verletzt

Hiobsbotschaften indes von den U21-Männern: Lukas Reiter zog sich beim U21-European-Cup am Samstag in Leibnitz eine schwere Gehirn-Erschütterung zu. „Er hat sogar ein paar Erinnerungslücken, was den fraglichen Tag angeht“, sagt sein Klub-Trainer Adi Zeltner. Der 19-Jährige, der zuletzt mit einem dritten Platz beim European Cup der Erwachsenen in Orenburg aufzeigen konnte, muss damit ebenso pausieren wie Laurin Böhler. Jedoch hat es Böhler schlimmer erwischt.

Wie MRT-Bilder ergaben, hat sich der Vorarlberger im Trainingslager in Japan das Kreuzband im Knie gerissen. Es ist noch offen, welche Therapie-Form der 20-Jährige wählt. Sein Start bei der U21-Heim-EM von 18. bis 20. September in Oberwart gilt als fraglich.

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