World Tour

Krssakova für drei Monate nach Japan

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Eingefädelt von Sabrina Filzmoser und Trainer Marko Spittka bekommt Judo-Hoffnung Magda Krssakova die Gelegenheit, am Jahresende drei Monate beim Weltklasse-Firmenteam Komatsu in Tokio mitzutrainieren.

Magda-Krssakova-verhandlung„Schon als Marko mit der Idee auf mich zukam, war ich sofort begeistert“, berichtet die 21-Jährige. Die Wienerin, die im Vorjahr zwischenzeitlich die Junioren-Weltrangliste anführte, ist hinter Kathrin Unterwurzacher (Weltranglisten-5.) und Hilde Drexler (12.) aktuell Österreichs Nummer drei bis 63 kg. Da bei World-Tour-Turnieren aber in jeder Klasse nur zwei pro Land startberechtigt sind, scheint es für Krssakova, die heuer bereits mit einem fünften Platz beim Grand Prix in Düsseldorf aufzeigte, der ideale Zeitpunkt zu sein.

„Die Idee entstand beim letzten Aufenthalt hier“, schildert Spittka. Österreichs Damen-Nationaltrainer kommt bei der Trainingsgruppe rund um Weltmeisterin Nae Udaka ins Schwärmen: „Das ist eine Wahnsinns-Truppe!“ Gemeinsam mit Sabrina Filzmoser konnte der Kontakt vertieft werden und der Trainings-Aufenthalt fixiert werden. Bei den finalen Gesprächen half dann auch noch die frühere Nationalteam-Kämpferin Katrin Leitner, die in Japan lebt, als Dolmetscherin aus.

„Das ist eine einmalige Chance, die sich so schnell keinem internationalen Athleten mehr bietet“, weiß Spittka.

Von Ende September bis Ende Dezember darf Krssakova in Tokio beim Werksteam des japanischen Industrie-Konzerns Komatsu mittrainieren. Ein Heimflug ist bislang nur für die U23-EM von 13. bis 15. November in Bratislava vorgesehen.

Katrin-Leitner-Verhandlung-Big-Points für die Olympia-Quali

Krssakova weilt gerade mit Österreichs Damen-Team im Rahmen eines Trainingslagers in Tokio. Dies dient zur Vorbereitung auf das Masters am 23. und 24. Mai in Rabat. Spittka: „Die Trainingsbedingungen sind absolut top. Für die Mädels ist das Goldstaub!“

Für das Masters, bei dem nur die besten 16 der Weltrangliste jeder Gewichtsklasse startberechtigt sind, werden mit 700 Punkten (bei Titel) sogar mehr Zähler vergeben als bei den Grand Slams (500). Da mit einem gewonnen Kampf beinahe so viele Punkte wie bei einem Grand-Prix-Podest eingefahren werden können, genießt das Turnier für die Olympia-Qualifikation höchste Priorität.

Mit Sabrina Filzmoser (als Nummer 6 gesetzt), Kathrin Unterwurzacher (4.), Hilde Drexler, Bernadette Graf (5.), Ludwig Paischer und Daniel Allerstorfer haben sich sechs Österreicher für Rabat qualifiziert.

Nationalteam-in-Japan

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