World Tour

Böhler in Zagreb all in!

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Laurin Böhler (LZ Vorarlberg) erkämpft sich heute beim Judo Grand Prix in Zagreb in der Kategorie bis 100kg die Bronzemedaille. Kronberger wird Siebter.

Es grenzt doch fast an ein Märchen: Nach seiner Knieverletzung und Operation im Sommer letzten Jahres startet der Vorarlberger Laurin Böhler einen langen körperlichen Aufbau mit Gewichtsklassenwechsel. Bei seinem ersten Wettkampf bis 100kg im heurigen Mai, dem European Cup in Orenburg, wird er auf Anhieb Dritter, den im Juni darauffolgenden EC in Celje kann er sogar gewinnen. Vor zwei Wochen holt der Heeressportler beim European Open in Tallinn seine erste Weltcupmedaille und schreibt damit in der Weltrangliste an.

Aufgrund einer Verletzung des Kontrahenten, kann sich Laurin Böhler die erste Bronzemedaille bei einem Grand Prix kampflos abholen. Nach einem Auftaktsieg gegen den Briten Philip Awitialcaraz, dem er in den zwei letzten Begegnungen unterlag, und der Viertelfinalniederlage gegen den ebenfalls aus der 90kg-Klasse aufgestiegenen Schweden Joakim Dvärby fertigte der Vorarlberger in der Trostrunde Yakov Mamistvalov mit Waza-ari und Ippon ab. Wegen der Verletzung des Ungarn Zalan Ohat im Halbfinale, musste der ÖJV-Kadersportler nicht noch einmal kämpfen. „Die starke Saison nach der Verletzung und dem Gewichtsklassenwechsel hat bereits gezeigt, dass Laurin vorne mitmischen kann. Dass es beim zweiten Grand Prix Antritt bereits zur Medaille reicht, freut mich umso mehr!“ fasst Männer-Nationaltrainer Patrick Rusch zusammen.

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Ebenfalls in der Kategorie bis 100kg ging der EM-Fünfte Christoph Kronberger an den Start. Nach einem Erstrundensieg gegen den Junioren-Europameister von 2015 Danilo Pantic aus Montenegro unterlag der Flachgauer im Viertelfinale dem Ungarn Zalan Ohat haarscharf (Waza-ari zu Waza-ari, Yuko und drei Shido). In der Trotrunde traf der Polzeileistungssportler auf den erst kürzlich in die 100kg-Klasse aufgestiegenen Milan Randl. Ein starker O-Soto-Gari des Slowaken beendete das Turnier für Christoph auf dem 7. Platz.

Wir gratulieren unseren beiden Neo-Grand-Prix-Medaillen-Gewinnern Magda Krssakova und Laurin Böhler!

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