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Böhler erkämpft bei Grand-Slam-Premiere Podestplatz

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Laurin Böhler (-100 kg) holte beim Grand-Slam-Turnier im russischen Jekaterinburg als Dritter einen Podestplatz – und das bei seinem Debüt auf dieser Ebene. Aaron Fara wurde in der selben Gewichtsklasse Siebenter.

Für den Ippon-Auftaktsieg gegen den Litauer Karolis Bauza benötigte Böhler lediglich etwa mehr als eine Minute. Im Achtelfinale setzte er sich gegen den Briten Benjamin Fletcher mit Waza-ari durch. Im Viertelfinale zog der 22-Jährige gegen Niyaz Ilyasov aus Russland zum einzigen Mal an diesem Tag den Kürzeren. Den Hoffnungsrundenkampf konnte der Vorarlberger gegen den Brasilianer Luciano Correa im Golden Score für sich entscheiden. Im Kampf um Platz drei besiegte Böhler den Letten Borodavko, der im Viertelfinale Fara eliminierte, mit Ippon und fixierte damit den Podestplatz.

Auch Gewichtsklassenkollege Aaron Fara stieß nach Siegen gegen Marc Deschenes (CAN) und den Weltranglistenfünften Martin Pacek (SWE) ins Viertelfinale vor. Dort hatte Kontrahent Jevgenijs Borodavko aus Lettland im Golden Score das bessere Ende für sich. Den Einzug in den Bronzekampf verpasste Fara schließlich nach einer Ippon-Niederlage gegen den Franzosen Alexandre Iddir. In der Endabrechnung belegte der Sieger der European-Open-Turniere von Rom und Katowice damit Platz sieben.

Daniel Allerstorfer (+100 kg) hatte zum Auftakt ein Freilos und unterlag im Achtelfinale dem Russen Andrey Volkov mit Waza-ari. In der selben Kategorie besiegte Stephan Hegyi in Runde eins Shukhrat Turoboyev aus Usbekistan mit Ippon, ehe gegen den Georgier Levani Matiashvili Endstation war. Der Fünfte im Bunde, Johannes Pacher (-90 kg), verlor seinen Erstrundenkampf gegen Yahor Varapayeu (BLR) mit Ippon.

„Vor zwei Jahren hätten sie uns noch ausgelacht, wenn wir gesagt hätten, wir machen bei einem Grand Slam eine Medaille. Wir haben das Glück, dass wir einige Leute haben, die vorne mitmischen können. Ich bin mit dem heutigen Tag sehr zufrieden. Auch Aaron Fara hat eine starke Leistung geboten und hat zweimal nur knapp verloren. Er hat immerhin die Nummer fünf der Welt aus dem Turnier geworfen“, so die hochzufriedene Bilanz von Herren-Bundestrainer Patrick Rusch.

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