Weltmeisterschaft

Auftaktniederlage nach starkem Duell im Mixed-Teambewerb

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Die österreichische Equipe hat Frankreich am Sonntag im Mixed-Teambewerb der Weltmeisterschaften in Tokio einen starken Kampf geliefert, verpasste durch eine 2:4-Niederlage aber den Aufstieg ins Viertelfinale.

Michaela Polleres (-70 kg) brachte Österreich mit einem Ippon-Sieg gegen die frischgebackene Weltmeisterin Marie Eve Gahie in Führung. Gleich darauf erhöhte Johannes Pacher (-90 kg) gegen Axel Clerget, den Bronzemedaillengewinner der Einzelkonkurrenz, auf 2:0. Der Wiener ging mit einem Rückstand von zwei Shidos in den Golden Score und setzte sich dann mit 3:2-Shidos durch. Frankreich schrieb dank eines Ippon-Sieges von Madeleine Malonga (+70 kg), ebenso einer neuen Weltmeisterin, gegen Bernadette Graf erstmals an. Eine knappe Waza-ari-Niederlage musste Stephan Hegyi (+90 kg) gegen Cyrille Maret hinnehmen. Sabrina Filzmoser konnte sich gegen Sarah Cysique nicht für die Niederlage im Einzelbewerb revanchieren und verlor ihren Kampf mit Ippon. Den 4:2-Endstand fixierte Frankreich durch einen Ippon-Erfolg von Guillaume Chaine gegen Lukas Reiter (-73 kg) im Golden Score, wobei der Niederösterreicher bereits mit Waza-ari in Führung gelegen war.

„Fast wäre gegen den Vize-Weltmeister von 2018 eine Sensation gelungen. Die Teamleistung war sehr stark“, betonte ÖJV-Sportdirektor Markus Moser. „Michi ist mit einem Sieg gegen die Weltmeisterin gestartet. Johannes ist über sich hinausgewachsen und hat Kampfgeist bewiesen, indem er sich im Golden Score noch durchsetzen konnte. Bernadette und Sabrina konnten ihre Kämpfe nicht gewinnen. Stephan dominierte seinen Kampf, bei einer Aktion war er jedoch zu ungestüm und ist dann gekontert worden. Auch Lukas hat einen Riesenkampf gemacht und erst in der Verlängerung verloren“, schilderte Moser.

Am Samstag hat ÖJV-Präsident Dr. Hans Paul Kutschera die Flagge des Weltjudoverbandes (IJF) für die Austragung der WM 2021 übernommen. Davor hatte Yasuhiro Yamashita, der Präsident des Japanischen Judoverbandes, die Flagge an IJF-Präsident Marius Vizer zurückgegeben.

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