European Cup

Orenburg: Reiter und Wagner unplatziert

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Beim European Cup im russischen Orenburg blieben Lukas Reiter und Christopher Wagner (beide -73 kg) heute unplatziert.

Lukas Reiter, der zuletzt bei den Europameisterschaften in Warschau mit Platz sieben zu überzeugen wusste, unterlag in Runde eins dem Russen Saian Ondar mit einer Waza-ari-Wertung. In der Hoffnungsrunde musste Reiter gegen den Briten Eric Ham nach 2:47 Minuten eine Ippon-Niederlage einstecken, nachdem er zuvor selbst eine Waza-ari-Wertung erzielte. „Lukas hat gegen den Russen sehr aggressiv gekämpft, leider ging der Gegner sehr schnell in Führung und Lukas konnte das nicht mehr aufholen, auch als der Russe gegen Ende des Kampfes schon nicht mehr sehr fit war“, so Herren-Nationaltrainer Bela Riesz.

Ähnlich lief es bei Christopher Wagner: Er setzte sich zunächst in der ersten Runde gegen den Russen Ramazan Elcheparov mit Waza-ari durch, verlor dann aber gegen Vadzim Shoka aus Weißrussland im Golden Score. In der Hoffnungsrunde zog Wagner gegen Aslambek Gekhaev (RUS) nach 39 Sekunden mit Ippon den Kürzeren. „Christopher hat in der Hoffnungsrunde auch aggressiv begonnen, Gekahaev hat ihn dann aber leider geschickt ausgekontert“, schilderte Riesz.

Generell waren die Leistungen laut Riesz bei dem stark besetzten Turnier heute akzeptabel: „So schlecht war es nicht. Wichtig ist, dass sie bei diesem starken Turnier Erfahrungen sammeln konnten. Sie konnten die Matte immer erhobenen Hauptes verlassen. Morgen haben wir noch weitere Hoffnungsträger am Start, ehe es am Montag mit dem Trainingslager weitergeht.“

Am morgigen Sonntag starten in Orenburg sechs weitere österreichische Judoka: Johannes Pacher greift in der Klasse bis 90 Kilogramm an, ebenso wie Aaron Fara, Maximilian Hageneder und Laurin Böhler bis 100 Kilogramm. Auch Daniel Allerstorfer und Stephan Hegyi (+100 kg) steigen morgen auf die Matte.

Foto: Konstantin Andonov / EJU

 

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