Europameisterschaft

Teambewerb: Österreich in Runde eins out

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Österreichs Herren unterlagen im Mannschaftsbewerb der Judo-Europameisterschaften in Warschau (POL) in der ersten Runde Serbien mit 2:3.

Andreas Tiefgraber (-66 kg) hatte gegen Strahinja Buncic mit Waza-ari das Nachsehen. Im folgenden Kampf konnten die ÖJV-Herren wieder ausgleichen: Christopher Wagner (-73 kg) gewann im Eiltempo gegen Filip Mosic. Gleich beim ersten Angriff konnte Wagner dabei eine Ippon-Wertung erzielen. Lukas Reiter, der in seinem Einzelwettkampf bei der EM mit Platz sieben überzeugte, kam in einer höheren Gewichtsklasse zum Einsatz (-81 kg). Trotz eines beherzten Kampfes musste er sich aufgrund einer Waza-ari-Wertung dem Serben Bojan Dosen beugen.

Die Entscheidung fiel schließlich im vierten Kampf: Johannes Pacher (-90 kg) unterlag dem frisch gebackenen Europameister Aleksandar Kukolj mit Ippon. Der Viertelfinal-Einzug der Serben war damit besiegelt, sie lagen uneinholbar voran. Stephan Hegyi (+90 kg) verschönerte anschließend noch das Ergebnis. Er gewann wie schon gestern gegen Zarko Culum, diesmal jedoch im Golden Score.

„Wir wussten, dass es eine knappe Partie werden würde. Man kann mit dieser Niederlage nicht zufrieden sein, weil zumindest der Aufstieg ins Viertelfinale drin gewesen wäre. Leider hat auch die Personalsituation ihres dazu beigetragen, Lukas Reiter musste in der Klasse bis 81 Kilogramm kämpfen. Positiv hervorzuheben ist der Einsatz, den die Sportler gezeigt haben“, so das Resümee von ÖJV-Sportdirektor Markus Moser.

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