Europameisterschaft

EM-Medaille als klares Ziel

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Zum fünften Mal in Serie bei Europameisterschaften eine Medaille gewinnen – mit diesem Ziel geht der ÖJV in die EM in Warschau (20 bis 23. April). Anlässlich des Großereignisses fand heute im Spiegelsaal des Haus des Sports eine Pressekonferenz statt. Alle zwölf nominierten Athleten, die Trainer Matthias Karnik, Bela Riesz, Patrick Rusch und Marko Spittka sowie Vizepräsident Manfred Hausberger standen Rede und Antwort.

Angeführt wird das ÖJV-Aufgebot von der Olympia-Siebenten Kathrin Unterwurzacher (-63 kg), die „schon zu den Routiniers zählt“. Die Tirolerin erwartet einen spannenden Wettkampf in Polens Hauptstadt: „Es gibt in meiner Gewichtsklasse viele Favoritinnen.“ Dazu zählt auch Magdalena Krssakova, die am Samstag ihr erstes Grand-Prix-Turnier gewann. Für die Tiflis-Gewinnerin bringt dieser Erfolg „viel Ehrgeiz und Motivation für die kommende EM.“ Damen-Bundestrainer Marko Spittka gibt eine klare Marschroute vor: „Dort muss uns erst jemand schlagen.“

Bei den Herren zählt Aaron Fara (-100 kg) zu den größten Hoffnungsträgern aus österreichischer Sicht. Der 19-Jährige gewann heuer bereits zwei European-Open-Turniere. Vor der EM startet Fara noch beim Grand Prix in Antalya, um dort „wichtige Punkte zu sammeln im Kampf um die Setzung bei der EM.“ Daniel Allerstorfer (+100 kg) ist der einzige der ÖJV-Herren, der über Olympia-Erfahrung verfügt. Der Oberösterreicher hält den internen Konkurrenzkampf für „sehr gut“, zudem sei es „optimal, dass die Jungen nachdrängen.“ Herren-Bundestrainer Patrick Rusch erachtet die Zusammenlegung von Junioren und Herren zu einem 13-köpfigen Stammkader als „gelungen“ und fügt hinzu: „In einigen Gewichtsklassen ergibt sich daraus ein Luxusproblem, die teaminterne Konkurrenz ist gut für die Mannschaft.“

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