1.Bundesliga

Samurais siegen klar im Pinzgau

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Bundeskampfrichterin Corina Korner durfte wieder mal die Abwage vornehmen, weil die regulär eingeteilten Kampfrichter in Stau standen.

Vermutlich eine der bittersten Stunden der vergangenen Jahre erlebten die Pinzgauer Bundesliga-Judokas am Freitag in Rauris bei ihrem Heimkampf gegen die cafe&Co Samurais aus Wien. Die Gäste siegten klar mit 10:2 gegen ein Heimteam, das an diesem Abend ohne Legionäre angetreten war. Allerdings ist das Ergebnis klarer ausgefallen ist, als die Einzelkämpfe. Beispielsweise lieferten sich Andi Mitterfellner und Christian Stadlbauer ein heißes Gefecht, das letztendlich unentschieden endete. Bemerkenswert auch der Kampf von Hermann Höllwart und Christoph Radlherr. Der Lokalmatador hob seinen Gegner quasi in den zweiten Stock, um dann einen krachenden Ippon zu erzielen. Das Kampfgericht musste den Ippon dann allerdings zurücknehmen, weil Höllwart unerlaubt ans Bein gegriffen hatte. Somit ging die Begegnung mit 6:0 für die Gäste in die Pause. In Durchgang zwei sorgten dann Andi Mitterfellner und Markus Wimberger für die einzigen Punkte der Hausherren.

Kurioses am Rande: So wie bei der letzten Runde standen auch diesmal die Kampfrichter aus Oberösterreich 1,5 Stunden im Stau. Glücklicherweise war mit der Wiener Betreuerin Corina Korner eine aktive Bundeskampfrichterin vorort, die das Abwiegen vornehmen konnte. Die Kampfrichter trafen dann kurz vor Wettkampfbeginn ein und die Begegnung konnte somit trotzdem pünktlich beginnen. Resümee von Corina Korner: „Es ist heute einfach perfekt für uns gelaufen„.

In der zweiten Begegnung des Abends zwischen Leibnitz 2 und Bischofshofen siegten ebenfalls die Gäste.

Einzelergebnisse

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