1.Bundesliga

Mühlviertel siegt knapper als erwartet in Leibnitz

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Ein Bild spricht mehr als 1000 Worte – trotz sportlicher Rivalität verstehen sich die Mühlviertler mit den Südsteirern ausgezeichnet….

SU Noricum Raiffeisen Leibnitz 1 – UJZ Mühlviertel 1 6 : 8 (3 : 4): Keine Erntehilfe gibt es für Pepi Reiter von den Südsteirern im Herbst 2013, aber die Leibnitzer waren nah dran an der Sensation.

In der Hauptbegegnung bekamen die rund 150 Zuseher fantastisches Judo geboten. Souveräne Vorstellungen gab es auf Seiten der Mühlviertler von Driton Shala und Georg Reiter (jeweils -73kg) und Jurecka (-90/-100; CZE) sowie bei den Steirern von Lukas Krpalek (CZE), der zweimal mit Ippon gegen Daniel Allersdorfer gewann, Tomo Marijanovic (CRO) jeweils Ippon gegen Albert Fercher und Rene Schaubmayer, und Dominik Lang, zweimal Sieger gegen Matthias Huemer.

Bereits im ersten Durchgang fiel die Entscheidung zu Gunsten von UJZ. Manuel Hödl (-60) hielt ein Unentschieden gegen den kämpfenden Reporter Reinhold Pühringer bis 10 Sekunden vor Kampfende, ehe eine Abtauchtechnik von R. Pühringer den Kampf entschied. Leibnitz hatte aber in der 1. Halbzeit noch eine weitere Chance zumindest auf ein Unentschieden zu kommen – Martin Bertagnoli (-100) führte mit Yuko gegen Peter Pfistermüller, der Kampf war praktisch schon entschieden, doch Bertagnoli riskierte unnötig, Pfistermüller konnte einen tollen Konter anbringen – Ippon für UJZ.

Leibnitz-Coach Norbert Wiesner: „Wir hätten in der Pause 4:2 führen müssen, aber 2 Blackouts von Hödl und Bertagnoli bescherten UJZ eine 4: 3 Pausenführung – in der 2. Halbzeit waren nicht mehr als 3 Punkte drinnen. Faktum, die Sensation war zum greifen nahe. Wir konnten zwar diese wirklich große Chance nicht nutzen, es war aber trotzdem unsere beste Saisonleistung.“

UJZ-Coach Pepi Reiter: „Wir haben ordentlich gezittert, vor allem in Durchgang 1 – wir waren heute die Glücklicheren …

Im Anschluss fuhren beide Teams zum Gamlitzer Weinfest – das gemeinsame gesellige Miteinander war beim Weinfest genauso groß wie die sportliche „Feindschaft“ auf der Matte.

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