1.Bundesliga

FINAL FOUR in Perchtoldsdorf

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Tolle Stimmung, Favoritensieg und ORF Live Übertragung

F4_2014_11Zum zweitenmal, nach 2012, wurde das Bundesligafinale wieder in Perchtoldsdorf ausgetragen. Alle Teams waren mit starken Fanabordnungen vertreten, die bereits in den Halbfinal-Begegnungen für prächtige Stimmung sorgten. Das Finale konnte dann nicht nur von den rund 1000 Zusehern in der Siegfried Ludwig Halle mitverfolgt werden, da es erstmals auf ORF Sport Plus in einer Live Übertragung ausgestrahlt wurde. Kommentiert wurde das Finale vom judoerfahrenen ORF-Mann Thomas Hölzl, der mit seinem Co Peter Scharinger einen absoluten Kenner und Experten der Judoszene zur Seite hatte.

Galaxy Tigers wurden der Favoritenrolle gerecht
Mit einem ganz klaren 13:1 Sieg gegen sich tapfer wehrende legionärslose Leibnitzer im Halbfinale, erreicht der Titelverteidiger problemlos das Finale. Finalgegner Flachgau setzt sich mit einem nicht erwartet hohen 11:3  im Salzburg-Duell gegen Pinzgau durch. Das Finale der beiden Teams ist praktisch schon zur Halbzeit entschieden. Nach der 5:2 Pausenführung für die Hausherren, fällt die Entscheidung im 2. Durchgang bereits in der 81kg Klasse, in der Max Schneider Flachgaus Thomas Brunner mit einem Uchi Mata vorzeitig von der Matte schickt und den uneinholbaren achten Punkt macht.
Ein glücklich und zufriedener Thomas Haasmann zum 3. Titel: „Das heute war der schwerste Titel, weil alle ihn erwartet haben. Auf der gesamten Mannschaft hat ein enormer Druck gelastet. Aber meine Burschen haben das super gemeistert. Und wie ich gesagt habe, die heimischen Kämpfer und nicht die Legionäre werden die Meisterschaft entscheiden! Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass die heutige Kampfrichterleistung absolut Topp war!“

F4_2014_12Flachgau Coach Roland Stegmüller verabschiedet sich als Vizemeister von der Bundesliga: „Aus beruflichen Gründen (Personal Trainer) kann ich das Traineramt in Strasswalchen leider nicht weiterführen. Das Finale gegen die Tigers war mein letzter Einsatz als Flachgau-Coach. Ich möchte den Tigers ganz herzlich zum Titel gratulieren, sie haben ihn sich verdient. Aber ich bin stolz auf meine Jungs, die alles gegeben und bis zum Schluss gefightet haben.“

Im Rahmenprogramm war die Autogrammstunde von Thomas Morgenstern der Renner. Mit der Siegerehrung der Teams der 2. Bundesliga (Wimpassing, Sanjindo, Kirchham) und der Ehrung der erfolgreichsten Bundesligakämpfer dieser Saison, Nick Haasmann (1. Bundesliga) und Anton Wicker/Sanjindo (2. Bundesliga) sowie einer Tanzshow-Einlage, war auch rund um die Finalkämpfe für Abwechslung gesorgt.
Das Organisationsteam von Finalausrichter Galaxy Tigers  mit Herwig Haider an der Spitze, hat wieder ausgezeichnete Arbeit geleistet und eine ganz tolles Judo-Event veranstaltet. Und auch der „Finalfluch“ konnte in Perchtoldsdorf abgelegt werden. Seit 2009 (Flachgau) konnte keine Heimmannschaft mehr das Bundesligafinale gewinnen.
Auch Galaxy-Präsident Rudi Eitelberger zeigte sich nach dem 3. Titelgewinn stolz und überglücklich und verrät die weiteren Ziele des Meisters: Wir haben einen starken Nachwuchs, weil wir kontinuierliche Nachwuchsarbeit betreiben. Wir haben 30 Stützpunkte mit 19 Trainern und ca. 1000 Kindern. Mit unserem Projekt JUDOSTAR 2020 gehen unsere Trainer und auch einige unserer  Kämpfer an die Schulen und präsentieren dort den Judosport. Seit 2011 sind damit in etwa 30.000 Kinder mit Judo in Verbindung gebracht worden. Für diese Aktion hat die Volksbank Baden und Wien in den letzten 3 Jahren € 70.000,- aufgebracht. Unsere Ziele für die Bundesliga sind, in naher Zukunft den Titel auch ohne Legionäre gewinnen zu können. Für unsere jungen Talente ist auch der Einstieg mit einer 2. Mannschaft in die 2. Bundesliga geplant.

Fotos von Roland Ferenci auf BL FB

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