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Traumstart in die „Chrunch Time“

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max-hageneder-520x250Max Hageneder (Foto: Fidler) startete mit Sieg beim U21 European Cup in Paks in heiße Quali-Phase. Raus aus der Uniform und rauf aufs Podest: Neo-Rekrut Laurin Böhler wurde Zweiter. Magda Krssakova belegte in Sindelfingen Rang drei.


„Crunch-Time“ für die Junioren! An vier Wochenenden in Folge stehen vier European Cups auf dem Kalender, die über die Tickets für die EM im September in Bukarest sowie die WM im Oktober in Miami entscheiden.


Von daher ist es umso schöner, dass mit dem ersten Platz durch Hageneder sowie dem zweiten durch Böhler ein guter Start geglückt ist. „Beide haben die Quali-Normen damit erfüllt“, erklärt Nationaltrainer Patrick Rusch. Schließlich standen sowohl Hageneder (2.), als auch Böhler (3.) heuer bereits in Leibnitz auf dem Podest.


Beeindruckend bei Hageneder, für den es sein erster Titel bei einem European Cup ist: Mit welcher Souveränität er nach drei Siegen im Finale den Ungarn Adam Rudinzky per Seoinage ipponisierte. „Das war eine souveräne Vorstellung“, kommentierte Rusch.


 

laurin boehler paks 2014Gefechtsdienst statt Training

Böhler stellte indes unter Beweis, dass ihm selbst die Grundausbildung beim Bundesheer, bei dem er am 1. Juli mit sechs weiteren HSZ-Judoka in Gratkorn eingerückt war, nichts anhaben kann. Nach drei Siegen musste sich der Vorarlberger im Finale der Klasse bis 90 kg lediglich dem Deutschen David Tekic beugen.


„Die hatten kaum geschlafen, weil sie noch einen Gefechtsdienst hatten, und sind dann selbst mit dem Auto hergefahren“, weiß Rusch über Böhler und seine Kameraden Stefan Autengruber und Lisa Stelzer zu berichten.


Mara Tabea Kraft (-48), Sarah Strohmayer (-52), Johannes Pacher und Bernhard Alber (beide -90) wurden jeweils Neunte.


 

Krssakova Dritte in der „Schokoladen-Klasse“

Eine weitere Erfolgsmeldung von einem European Cup kam aus dem deutschen Sindelfingen, wo jedoch die Erwachsenen auf der Matte standen.


Im hiesigen Glaspalast hielt Magda Krssakova die Fahnen bis 63 kg, die aufgrund der Häufigkeiten an starken Resultaten allmählich zu Österreichs „Schokoladen-Gewichtsklasse“ erklärt werden darf, mit einen dritten Rang hoch.


Insgesamt brachte es die Wienerin auf fünf Matches, darunter eine Zweitrunden-Niederlage gegen die Schwedin Emma Barkeling sowie einen Sieg im Bronze-Kampf über die Deutsche Nadja Bazynski. Nicole Kaiser (-48) wird Siebte.


Ergebnisse unter www.ippon.org


max hageneder paks 2014

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