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Schirnhofer ausgeschieden

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Mit einer Enttäuschung endete für Österreich die so erfolgreiche Judo-EM 2011 in Istanbul. Max Schirnhofer (JU Flachgau), 2010 Fünfter der Heim-EM in Wien und sensationeller Siebenter der WM in Tokio, schied am Samstag bereits in der ersten Runde der Klasse bis 90 Kilo aus. Der Salzburger unterlag im Kampf gegen den Türken Yunus Emre Bayindir nach nur 53 Sekunden mit Ippon. Am sonntägigen Teambewerb nimmt Österreich nicht teil. Dennoch ist die Bilanz für den ÖJV bei dieser EM besser als nach all den Ereignissen zuvor erwartet – Gold durch Sabrina Filzmoser (bis 57 kg), Bronze durch Hilde Drexler (bis 63 kg) und ein guter fünfter Platz für Peter Scharinger (bis 73 kg). Die EM 2012 findet in Chelyabinsk (Rus) statt.

Foto: Gebhard Pühringer

Da Frankreich am Schlusstag noch weimal Gold holte, darunter Teddy Riner im Schwergewicht, ergibt sich nach den Einzelkämpfen dieser EM folgender

Medaillenstand (Gold/Silber/Bronze/5. Platz/7. Platz)

1. Frankreich              4              2               3            5                1

2. Russland                1               2              5            2                3

3. Ungarn                   1              2               0            2                0

4. Portugal                 1               2              0             0               0

5. Azerbaidschan         1             1               0             0               2

6. Niederlande            1              1               0            0                2

7. Österreich           1              0               1             1               0

Weitere Goldmedaillen (je 1) holten: Rumänien, die Ukraine, Bosnien-Herzegowina und Griechenland. Insgesamt machen 24 der 45 teilnehmenden Nationen Medaillen. Österreich ließ in der Wertung traditionelle Judo-Großmächte wie Spanien, Deutschland, Italien und Großbritannien (so wie die Deutschen nur zweimal Bronze) klar hinter sich.

Zum Abschluss ein Ausflug – Sabsi in „Sport am Sonntag“

Österreichs erfolgreiches EM-Team machte zum Abschluss noch einen Ausflug durch Istanbul – auch, um endlich wieder auf andere Gedanken zu kommen. Hagia Sofia, der Topkapi-Palast, der legendäre Bazar und das Stadtviertel Galata mit dem berühmten Galata-Turm waren natürlich die Top-Sightseeing-Points unserer Mannschaft. Bei der Blauen Moschee dabei war auch GEPA-Fotograf Martin Hörmandinger, der als EINZIGER Medienvertreter aus Österreich in der Türkei dabei war. Die Bilder, die sie hier sehen, machte er von der Kamera Sabrina Filzmosers, die übrigens am Ostersonntag Gast in der ORF-Sendung „Sport am Sonntag“ (ORF eins, 18 Uhr) sein wird. Sabsi fliegt deshalb schon früher als die anderen zurück. Die bronzene Hilde Drexler und der EM-Fünte Peter Scharinger landen Sonntag um 22.05 in Wien-Schwechat.

Sabsi und Hilde mit Gold und Bronze vor der Hagia Sofia

Von links: Scharinger, Filzmoser, Drexler und Trainer Klaus-Peter Stollberg

Übrigens gibt es noch eine Ehrung für Sabrina – am Mittwoch (27. April) ab 19 Uhr im Welser Budokan.

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