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„Sabsi“ beim Comeback Grand Prix-Fünfte

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Als durchaus gelungen kann das Comeback von Judo-Europameisterin Sabrina Filzmoser (bis 57 kg) bezeichnet werden. Die Welserin, die nach einem Ende September im Training erlittenen Knöchelbruch ursprünglich erst Mitte Dezember beim Grand Slam in Tokio wieder auf die Matte steigen wollte, wurde Samstag beim Grand Prix-Turnier in Amsterdam mit zwei Ippon-Siegen (jeweils Festhaltegriff) über Horlance Diedhiou (SEN) und Yadinys Amaris (COL) und einer Ippon-Niederlage gegen die Japanerin Megumi Ishikawa, Universiade-Siegerin 2011, Fünfte. Die anderen ÖJV-Athleten blieben unplatziert. Ludwig Paischer (bis 60 kg), Peter Scharinger (73) und Hilde Drexler (63) schieden mit je einem Sieg und einer Niederlage aus, Georg Reiter (66) verlor schon seinen ersten Kampf.

Paischer, der aufgrund des Wetters sechs Stunden lang nicht von Salzburg weg- und erst am späten Vorabend seines Wettkampfes in Amsterdam ankam, besiegte zunächst Daniel Moraes (BRA) mit Yuko im Golden Score, ehe er gegen Tumurkhuleg Davaardorj (MGL) mit Waza-ari verlor. Reiter verlor seinen Auftaktkampf gegen Colin Oates (GBR), Scharinger musste sich nach einem Sieg über Daniel Papaux (SUI) dem Holländer Dex Elmont, immerhin zweimaliger Vize-Weltmeister (2011 Paris und 2010 Tokio), geschlagen geben. Und bei den Damen war für Drexler nach einem Sieg über Svetlana Chepurina (UKR) und einer Niederlage gegen die WM-Dritte 2011, Anicka van Emden (NED) Endsation. Am Sonntag unterlag auch Max Schirnhofer (JU Flachgau) in der Klasse bis 90 kg in seinem ersten Kampf – mit Waza-ari gegen Robby van Laarhoven (NED).

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