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Starke Mannschaftsleistung der Damen beim World Masters in Russland – wichtige Punkte für die Weltrangliste

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Mit einem 5. und drei 7. Plätzen konnten Österreichs weibliche Judoka beim World Masters im Tyumen (RUS) erneut auf internationaler Bühne stark aufzeigen. Die Wertigkeit des Masters zeigt sich darin, dass nicht nur die „Crème de la Crème“ des weiblichen Judosports zugelassen war, sondern auch die Punktewertung höher als bei einer Weltmeisterschaft gewertet wird. So belegte Kathrin Unterwurzacher (JZ Innsbruck) in der Kategorie -63 kg den 5. Platz. Hilde Drexler (-63 kg, Café+Co. Vienna Samurai), Tina Zeltner (-57 kg, JC Wimpassing Sparkasse) sowie Bernadette Graf (JZ Innsbruck) platzierten sich auf den Rängen 7, wobei Zeltner nach starker Leistung gegen die Deutsche Roper (WM-Fünfte und EM-Dritte) verletzungsbedingt das Turnier nicht weiter kämpfen konnte.

Stark präsentierte sich in der Kategorie -63 kg die Tirolerin Kathrin Unterwurzacher (JZ Innsbruck). Zwei Siege, zweimal Ippon, gegen Katherine Campos (BRA) und Mungunchimeg Baldorj (MGL), bedeuteten den raschen Einzug in das Semifinale. Leider musste sie sich im Semifinale Yarden Gerbi (ISR) geschlagen geben, so dass um Platz 3 Da-Woon Joung aus Südkorea als Gegnerin auf der Matte stand. In einem ausgeglichenen Kampf – Yuko-Wertung für Kathrin – ging der Kampf knapp mit Waza-ari verloren.
In der Kategorie -57 kg setzte sich in Runde 1 Tina Zeltner (JC Wimpassing Sparkasse) gegen die Deutsche Miryam Roper mit einer Yuko-Wertung (bei Gleichstand durch Waza-ari) durch. Nachdem die Deutsche unglücklich auf Zeltners Nacken landete, konnte Tina den Kampf „nur“ mehr mit Schmerzen beenden und für sich entscheiden. Entwarnung gab es nach einem kurzen Check im Krankenhaus, das Röntgen und das CT ergaben zum Glück nur eine Muskelverletzung. Die Niederösterreicherin musste somit sowohl ihren Pool-Finalkampf gegen Ketleyn Quadros (BRA), als auch den Kampf um den Einzug in das kleine Finale gegen die Weltmeisterin Telma Monteiro (POR) kampflos abgeben.
Nach dem Auftaktsieg gegen die Mongolin Tserennadmid Tsend-Ayush musste sich die Wienerin Hilde Drexler (Café+Co. Vienna Samurai) in der Kategorie -63 kg der Holländerin Anicka van Emden mit Ippon geschlagen geben. In der Hoffnungsrunde wartete Da-Woon Joung aus Südkorea. Leider ging dieser Kampf verloren, schade, wäre es doch in der nächsten Runde zum Österreicherinnen-Duell mit Kathrin Unterwurzacher gekommen.
Auch Bernadette Graf (JZ Innsbruck) gelang in der Kategorie -70 kg gegen die Mongolin Naranjargal Tsend Ayush mit einer Yuko-Wertung ein Auftaktsieg. Trotz starker Leistungen musste sich die Tirolerin jedoch in den folgenden Kämpfen, Runde 2 und Hoffnungsrunde, jeweils mit Ippon gegen Kelita Zupancic (CAN) und Onix Cortes Aldama (CUB) geschlagen geben.

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