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Ludwig Paischer: „Kurz sammeln, danach neue Ziele“

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Österreichs Judoka Nummer 1 Ludwig Paischer (-60kg) ist heute bei den Judo-Wettkämpfen der XXX. Olympischen Spiele in London in der zweiten Runde am Weltranglistenersten Rishod Sobirow aus Usbekistan gescheitert. „Ich habe mich gut vorbereitet, derzeit fühle ich nur Leere“, so der Salzburger kurz nach dem Ausscheiden.

Dabei hat der Wettkampftag sehr motiviert und konzentriert begonnen. Ludwig Paischer (Union Raika Flachgau) gewann den Auftaktkampf gegen den West-Afrikaner Jacob Gnahoui aus dem Benin vorzeitig nach 1:17 Minuten mit Ippon. In Runde 2 wartete nun der Usbeke Rishod Sobirow, Doppelweltmeister von 2010 und 2011, ein wahre Hürde für den Salzburger. Nach langem ausgeglichenen Kampf ging der Traum von Ludwig Paischer leider zu Ende. Nach einem Waza-ari konnte sich der Seewalcher nicht mehr aus der Festhaltetechnik lösen. Lupo Paischer musste sich nach 4:26 Minuten mit Ippon geschlagen geben. „Ich war top motiviert. Der Kampf war lange Zeit sehr ausgeglichen. Er ist ein Top-Athlet. Ich habe dann vielleicht zu viel attackiert, er hat mich dann geworfen. Aus dem ersten Haltegriff bin ich noch raus gekommen, beim zweiten war es dann nicht mehr möglich, er war zu stark“, so Lupos Worte zum Kampf gegen den Usbeken. „Ich brauche nun ein wenig Zeit für mich, Zeit um sich neu zu sammeln, neue Ziel zu setzen und wieder zu attackieren“.

Unterstützung in der Halle gab es nicht nur von zahlreichen österreichischen Fans, sondern auch von Bundeskanzler Werner Fayman und Sportminister Norbert Darabos sowie ÖOC-Präsident Karl Stoss und ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel.

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