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Noch 6 Tage bis zur Judo-EM in Russland: Bernadette Graf (Tirol) und Marcel Ott (Wien)

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Name: Bernadette Graf
Geb.-Datum: 25. Juni 1992
Verein: Judozentrum Innsbruck
Bundesland: Tirol
Kategorie: -70 kg
Stärken (sportlich): kräftig, zielstrebig
Hobbys: Sport, Kino, Musik, Freunde

Hallo Bernadette, was waren Deine wichtigsten Karrierestationen?
„Selbstverständlich die Erfolge im letzten Jahr. Der WM- bzw. EM-Titel bei den U20-Titelkämpfen 2011 sind mit Sicherheit meine Karrierehöhepunkte. Bereits 2009 konnte ich mit dem 5. Platz beim Judo-Weltcup in Wien sowie mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei der U20-EM tolle Platzierung erreichen“.

Was bedeutet Dir der Judosport?
„Judo ist für mich nicht nur Sport, sondern Hobby, Beruf und… Leidenschaft, einfach mein Leben. Der Judosport hat mir auch viele Freunde gebracht. Judo ist für mich nicht nur Training, sondern eine vielseitige Verbindung aus körperlicher und geistiger Betätigung“.

Gibt es in Deiner Judolaufbahn Menschen, die Dir weitergeholfen oder begleitet haben?
„Eine große Bedeutung in meiner jungen Karriere haben sicherlich meine Eltern, die mich immer unterstützt haben. Nun auch das Österreichische Bundesheer, das mir die Rahmenbedingungen schafft, in einem sicheren Umfeld meinen Sport ausüben zu können. Dann natürlich meine Trainer Martin Scherwitzl und Gernot Frei sowie Marko Spittka. Einen besonderen Stellenwert nimmt auch meine Kollegin und Freundin Kathrin Unterwurzacher ein, eine wahre Freundschaft zwischen Sieg und Niederlage“.

Kannst Du Dir vorstellen, auch nach Deiner Karriere im Judosport zu arbeiten?
„Derzeit hat sicherlich meine sportliche Laufbahn Vorrang. Ich werde mir sicherlich überlegen, ein Studium in den Bereichen Gesundheit und Leistungssport zu absolvieren. Die Verbindung Fitnesstraining und Personal Training in Kombination mit dem Judosport könnte sicherlich reizvoll sein“.

Was sind Deine nächsten Ziele?
„Für mich ist es wichtig, dass ich bei der EM meine Bestleistung abrufen kann. Jeder Kampf ist bedeutend, das Ziel muss die Weltspitze sein. Im November steht dann noch die U23-EM am Programm, langfristig sind natürlich die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro das große Ziel“.

Name: Marcel Ott
Geb.-Datum: 30. Oktober 1989
Verein: Volksbank Galaxy Judotigers
Bundesland: Wien
Kategorie: -73 kg
Stärken (sportlich): gute körperliche Eigenschaften
Hobbys: Sport, Training

Hallo Marcel, was waren Deine wichtigsten Karrierestationen?
„Nachdem ich im Jahr 2004 von Deutschland nach Österreich gekommen bin, war natürlich der Anschluss und die Aufnahme in das LZ Südstadt sowie in meinen neuen Verein von größter Bedeutung. In meiner Entwicklung als Judoka haben mir sicherlich meine beiden Trainer Thomas Haasmann und Toni Summer sehr weitergeholfen“.

Was bedeutet Dir der Judosport?
„Als ich mit 7 Jahren mit dem Sport angefangen habe, hatte Judo sofort einen besonderen Stellenwert. Es hat mir so gut gefallen, dass ich mich im Laufe der Zeit in die Ausübung des Judosports „reingebissen“ habe. Der Judosport hat somit nun höchste Priorität, ist doch das Ziel bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio dabei zu sein“.

Gibt es in Deiner Judolaufbahn Menschen, die Dir weitergeholfen oder begleitet haben?
„Meine Eltern haben mich von Anfang an unterstützt und motiviert. Im Laufe der Zeit habe ich mich dann soweit gebracht, dass ich selbst eine großen Ehrgeiz für den Judosport entwickelt habe. Meine beiden Trainer, Thomas Haasmann und Toni Summer, sind stets bemüht mir optimale Trainings- und Rahmenbedingungen zu schaffen“.

Kannst Du Dir vorstellen, auch nach Deiner Karriere im Judosport zu arbeiten?
„In meiner beruflichen Planung hat das Jus-Studium einen hohen Stellenwert. Nebenbei arbeite ich bereits als Kindertrainer bei Volksbank Schulprojekten mit, außerdem auch als Personal Coach. Die Verbindung Trainer und Judo möchte ich derzeit für die Zukunft offen lassen“.

Was sind Deine nächsten Ziele?
„Das erklärte Hauptziel sind sicherlich die Olympischen Spiele 2016 in Rio. Es ist für mich eine Überraschung und Ehre doch bei der kommenden EM teilnehmen zu dürfen. Für mich ist es dabei wichtig, meine Bestleistung abrufen zu können. Ich möchte von Wettkampf zu Wettkampf denken, von Weltcup zu Weltcup, mit dem Ziel, mich kontinuierlich in der Weltrangliste zu verbessern“.

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