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Neun Judoka starten beim XII. EYOF in Utrecht – Eröffnung durch König Willem-Alexander

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2013_eyof_utrecht_kick_off_6_webDas Österreichische Olympische Comité hat für das Europäische Olympische Jugend-Sommerfestival (EYOF) in Utrecht (14. – 19. Juli) insgesamt 55 Nachwuchshoffnungen (20 Mädchen, 35 Burschen) im Alter zwischen 13 und 17 Jahren nominiert. König Willem-Alexander selbst wird am 14. Juli in Anwesenheit von rund 2.300 jungen Athletinnen und Athleten aus 49 Nationen dieses Festival eröffnen. Im „Team Austria„, welches in sieben von neun Sportarten (Handball, Judo, Leichtathletik, Rad, Schwimmen, Tennis und Turnen) antreten wird, werden sich auch 9 österreichische Judoka (4 Mädchen, 5 Burschen) erstmals auf „olympischer Ebene“ messen.

Folgender Kader (Jahrgänge 1996 und 1997) – gecoacht von Gernot Wenzel und Ernst Hofer – werden in Utrecht an den Start gehen:

Mädchen: -44 kg: Victoria Schuhmann (UJZ Raika Mühlviertel), -52 kg: Anna Haberl (JC Wimpassing Sparkasse), -57 kg: Lea Sixtl (JC Wimpassing Sparkasse), -63 kg: Michaela Polleres (JC Wimpassing Sparkasse); Burschen: -55 kg: Lorenz Wildner (Creativ Graz), -60 kg: Martin Morgenbesser (JC Wimpassing Sparkasse), -66 kg: Christopher Wagner (Volksbank Galaxy Tigers), -73 kg: Gregor Lichtenegger (Union Noricum Leibnitz), -81 kg: Maximilian Schneider (Volksbank Galaxy Tigers);  Als Kampfrichter wird vor Ort auch Albert Gmeiner, technischer Direktor des ÖJV, eingesetzt sein.

EYOF-Startschuss durch Jacques Rogge im Jahr 1991

Im Sommer 1991 fiel in Brüssel der Startschuss zum ersten Europäischen Olympischen Jugendfestival, kurz genannt EYOF. IOC-Präsident Dr. Jacques Rogge – damals noch Präsident der Vereinigung der Europäischen olympischen Komitees (EOC) – hatte die Idee zu diesem europaweiten Multi-Sport-Event für junge Sportlerinnen und Sportler zwischen 15 und 18 Jahren. Das EYOF wird nun seit 1993 im Zweijahresrhythmus sowohl im Sommer-, als auch im Winter ausgetragen. Ziel der Veranstaltung ist, dass einerseits die Nachwuchssportler schon in jungen Jahren die Chance bekommen, sich mit der internationalen Konkurrenz unter olympischen Bedingungen zu messen, andererseits soll das EYOF den jugendlichen olympische Werte vermitteln: Freundschaft, Respekt, Fairplay, Ablehnung von Gewalt und jeder Art von Doping. So werden die Wettkämpfe auch nach den Bestimmungen der zuständigen internationalen Fachverbände ausgetragen. Doping-Kontrollen werden ebenfalls gemäß der Bestimmungen der World-Anti-Doping-Agentur (WADA) durchgeführt. Schon im Juli 1987 organisierte das Niederländische Olympische Comité „Olympische Jugendtage“, die als Vorläufer der EYOF gesehen werden können. Das ÖOC endsandte damals 46 Jugendliche, die in den Disziplinen Handball, Judo, Leichtathletik, Rad, Wasserspringen, Tennis und Turnen an den Start gingen.

Österreichs Judoka eroberten 22 EYOF-Medaillen (2 x Gold, 5 x Silber, 15 x Bronze)

Folgende Judoka konnten zwischen 1991 und 2011 „olympische Medaillen“ bei den EYOF gewinnen:

Platz 1: Valerie Krumpel (1997), Hilde Drexler (1999);

Platz 2: Verena Oberheinricher (1993), Cornelia Hemetsberger (1995), Tanja Kamberger (1995), Stephanie Locher (1999) und Hedwig Lechenauer (2003);

Platz 3: Eric Krieger (1991), Roman Jahoda (1993), Thomas Kirchmaier (1993), Christian Ott (1993), Marion Wagner (1993), Sabrina Fredel (1995), Birgit Kalch (1995), Christian Neuhofer (1995), Andreas Mitterfellner (1997), Petra Steinbauer (2001), Lisa Schönstein (2005), Tina Zeltner (2007), Peter Pfistermüller (2009), Christine Huck (2009) und Nico Spindler (2011);

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