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Max Schirnhofer! Doch noch GOLD in Rio

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Nach Silber für Hilde Drexler (bis 63 Kilo) und Bronze für Europameisterin Sabrina Filzmoser (bis 57 Kilo) gab es am Freitag bei den Judo-Bewerben im Rahmen der 5. Militär-Weltspiele in Rio de Janeiro das erste Gold für Österreich auf der Judomatte. Max Schirnhofer gewann die Klasse bis 90 Kilo bei seinem ersten Wettkampf nach einer langwierigen Schulterverletzung (Schlüsselbeinbruch), die er sich beim Weltcup in Bukarest Anfang Juni zugezogen hatte. Der 24-jährige Salzburger, der bei der Heim-EM 2010 in Wien Fünfter und im selben Jahr WM-Siebenter in Tokio geworden war, feierte damit seinen ersten internationalen Titel seit dem Grand Prix-Sieg im September 2008 in Rotterdam.

Schirnhofer bezwang in der Vorrunde seine Gegner durchwegs mit Ippon – zunächst den Kenianer John Kirimi, dann Robert Turnquest (USA) und schließlich den Koreaner Lee Chang Dong. Auch der Semifinalgegner Schirnhofers, der Türke Yunus Emre Bayindir, musste vorzeitig als Verlierer von der Matte. Im Finale besiegte der Österreicher den destruktiv kämpfenden Polen Robert Krawczyk, der drei Verwarnungen erhielt, was einem Waza-ari für Schirnhofer gleichkam.

Zuletzt hatte Sabrina Filzmoser 2007 bei den 4. Militär-Weltspielen in Hyderabad (Indien) Gold im Judo geholt. Damit unterstrichen Österreichs Judosportler einmal mehr, dass sie zu den erfolgreichsten Sportarten auch innerhalb des Heeressports in Österreich zählen. Drei der bisherigen sechs Medaillen für Österreich haben unsere Judoka geholt.

Der ÖJV gratuliert Max Schirnhofer herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

Albert Fercher (bis 81 Kilo) am Freitag und Thomas Brunner (bis 100 kg) am Samstag schieden vorzeitig aus.

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