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8:4 – Flachgau holt auch im Mühlviertler Hexenkessel den Judo-Titel

Die Judoka von Union Flachgau behielten auch in der „Höhle des Löwen“ die Oberhand und holten den sechsten Bundesliga-Titel in Serie (den achten insgesamt). In der mit 800 Fans prall gefüllten Sporthalle Niederwaldkirchen setzte sich die Mannschaft um Ludwig Paischer im dramatischen Finale mit 8:4 gegen Gastgeber UJZ Mühlviertel durch. Die Mühlviertler, mit elf Titeln Rekordmeister, müssen ein weiteres Jahr auf die erste Meisterschaft seit 2003 warten.

In einem wahren Hexenkessel hielten die Salzburger ihren Gegner vor allem dank „Lupo“ Paischer in Schach. Der Olympia-Zweite von Peking 2008 besiegte in der Klasse bis 60 Kilo zweimal Mühlviertel-Legionär Gabit Esimbetov, zuerst mit Yuko, dann mit Waza-ari, Damit gelang Paischer die Revanche für die Niederlage gegen den Usbeken im Grunddurchgang. Auch der bis 100 Kilo kämpfende WM-Siebente Max Schirnhofer trug mit einem Sieg und einem Remis gegen Rene Schaubmayr am neuerlichen Titelgewinn der Flachgauer bei.

Hoffen durften die Oberösterreicher nach einem Sieg und einem Remis von Georg „Gegi“ Reiter bis 66 Kilo gegen den polnischen Legionär Tomasz Kowalski und dem Sieg von Peter Scharinger im zweiten Durchgang. Aber durch die Niederlage von Albert Fercher, der im ersten Teil gewonnen hatte, wurden Mühlviertels Hoffnungen zerstört. Der entscheidende Punkt gelang dann Christoph Kronberger zum uneinholbaren zwischenzeitlichen 7:4. Übrigens: der Video-Beweis wurde bei der gesamten Veranstaltung in sechs Fällen herangezogen.

F i n a l e – JUDO-BUNDESLIGA 2010

UJZ Mühlviertel – JU Flachgau 4:8.
Punkte Mühlviertel: Gogotschuri, Georg Reiter, Fercher, Scharinger,
Punkte Flachgau: Paischer (2), St. Kronberger (2), Adamez, Max Schirnhofer, Felix Schirnhofer, Christoph Kronberger.
Semifinale:
Flachgau – Sandokan Galaxy Wien 10:3,
Mühlviertel – Judo-Union Pinzgau 8:5.

Notiz: Joe Langer
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