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Kadetten-EM in Estland – Platz 3 und 5 in der Kategorie bis 81 kg

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eju-60909„65 Jahre gemeinsam auf der Matte“, heißt das Jubiläums-Motto der Europäischen Judo Union, die im heurigen Jahr sein 65-jähriges Bestehen feiert. 438 Athleten aus 40 Nationen kämpften bei den U-18-Europameisterschaften der Kadetten in Tallinn gemeinsam von Freitag bis Sonntag in 16 Kategorie um 64 Medaillen. Unter der Leitung von U-18- und U16-Teamtrainer Gernot Wenzel haben sich auch 13 Judoka (5 Mädchen, 8 Burschen) nach Estland begeben. Mit Platz 3 und Platz 5 lieferten die Burschen in der Kategorie bis 81 kg eine sehr gute Leistung. So erreichte Maximilian Schneider (Volksbank Galaxy Tigers/ÖLSZ Südstadt) Bronze und Marko Bubanja (Café + Co. Vienna Samurai/ÖLSZ Südstadt) den 5. Platz. Maximilian kam nach einem Sieg (Ippon, Yuko) gegen den Finnen Jimi Koivisto, nach einer Niederlage gegen Frank de Wit (NED) – Ippon und Yuko standen einem Waza-ari gegenüber – sowie einem klaren Sieg (Ippon und Yuko) gegen den Esten German Duran in die Runde um Platz 3, wo sich Maximilian Schneider klar mit Ipppon gegen den Kroaten Dominik Druzeta durchsetzen konnte. Mit Siegen gegen Ruslan Knolik (BEL) durch Waza-ari und gegen German Duran (EST) durch Ippon erreichte Marko rasch das Semifinale. Leider musste sich Marko dort dem Holländer Frank de Wit mit Ippon, zuvor Yuko, geschlagen geben. Knapper war es dann im Kampf um Platz 3. In einem ausgeglichenen Kampf musste er sich über die Zeit nur mit einem Yuko dem Esten Mattias Kuusik geschlagen geben. Die einzige Platzierung am Samstag lieferte der Niederösterreicher Patrick Ganselmayer (UBS Marchfeld). In der Kategorie bis 73 belegte er den 7. Platz. Nach Siegen gegen Gabor Sarhegyi (HUN), Tomas Stetiar (SVK) und dem Kroaten Lovor Kovac musste sich Ganselmayer erst im letzten Kampf der Vorrunde dem Deutschen Tim Gramkov (EJU: 4. Rang) durch Ippon geschlagen geben. Die folgende Niederlage in der Hoffnungsrunde gegen Kevin Bakker (NED) ergab schlussendlich einen guten 7. Platz. Die weiteren Kämpfe: In der Kategorie bis 52 kg musste sich Manuela Marcinko (Judo Gym Seekirchen) nach einem Auftaktsieg gegen Aiga Anita Berzina in der 2. Runde der Französin Astrid Gneto (Platz 4 in der EJU-Rangliste) durch eine Yuko-Wertung geschlagen geben. Auch Lea Sixtl (JC Wimpassing Sparkasse) hatte es in der Kategorie bis 57 kg mit der 4.-Platzierten der EJU-Rangliste zu tun. Einzig eine Yuko-Wertung entschied für die Französin Chloe Nicoud. Ebenfalls durch eine Yuko-Wertung verlor die Dritte im Bunde, Susanne Lechner (Shiai-do Thermenregion), ihren Erstrundenkampf in der Kategorie bis 63 kg. Die Israelin Paz Liebel (EJU: 16.) konnte diesen Einstiegskampf für sich entscheiden. In der Katagorie bis 70 kg unterlag Daniela Rainer (Union Kirchham) in Runde 1 der Spanierin Sara Rodriguez durch Ippon. Der in der EJU-Rangliste Top-Platzierte Christopher Wagner (Volksbank Galaxy Tigers) verlor in der Kategorie bis 66 kg bereits in Runde 1 gegen den Georgier Koba Mchedlishvili mit Ippon. Der Zweite in der Kategorie bis 66 kg, Simon Dornauer (UJZ Raika Mühlviertel), schied bereits in Runde 1 gegen den Slowenen Jaka Bizjakt durch Waza-ari aus. In der Kategorie bis 90 kg schied sowohl Bernhard Alber (UBC Marchfeld) gegen den Franzosen Hugo Mahe auch Aaron Fara (JC Wimpassing Sparkasse) gegen den Slowenen Rok Polajzer jeweils mit Ippon in der 1. Runde aus. Schon Freitag am Start, in der Kategorie -44 kg Victoria Schuhmann (UJZ Raika Mühlviertel) und in der Kategorie -60 kg Alexander Hauch (PSV Salzburg). Die Oberösterreicherin Victoria Schuhmann begann in Runde ein mit einem Sieg gegen die Serbin Marija Vukovic, in Runde 2 war leider die Welt-Ranglisten-Erste Marusa Stangar (Slovenia) um eine Nummer zu groß, sie musste sich mit Ippon, zuvor zwei Yuko-Wertungen, geschlagen geben. Für Alexander Hauch setzte es in Runde 1 nach einem guten Kampf und einer Waza-ari-Wertung gegen den Italiener Alessio Bruno (Rangliste: 24) eine Auftaktniederlage mit Ippon.

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