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Jubiläum: Lupos 30. Podestplatz auf der World Tour

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Ludwig-Paischer-qingdao-2014-520x250Nach vier Wochen Trainingslager in Tokio gelingt Ludwig Paischer ein dritter Platz beim Grand Prix in Qingdao (CHN).


Am 18. Februar 2001 stand Paischer beim Heim-Turnier in Leonding erstmals auf dem Podest – und zwar ganz oben. Über 13 Jahre später tut es der 32-Jährige zum 30. Mal. Heute wie damals ist es kein einfaches Unterfangen.


Der direkt von einem vierwöchigen Trainingslager in Tokio eingeflogene Straßwalchner ist im entscheidenden Match um diesen Platz gegen Ludovic Chammartin der aktivere Kämpfer, weshalb er durch eine Strafe minimal in Führung geht. Der Schweizer kommt in der Schlussminute noch einmal auf. 25 Sekunden vor dem Ende wird es brenzlig, als Paischer bei einer Beintechnik Chammartins zu Boden geht. Das Videostudium bringt jedoch keine Wertung zum Vorschein, Lupo bringt den Vorsprung drüber.


Körperlich überlegen


Zum Auftakt der Klasse bis 60 kg lässt Paischer dem Taipanesen Yang Chun Ting keine Chance. „Den hat er körperlich beherrscht“, meint Bundestrainer Marko Spittka zufrieden. Im darauffolgenden Viertelfinale wird dem Olympia-Zweiten von Peking gegen den Russen Robert Mshvidobadze eine Yuko-Wertung zum Verhängnis.


Den Trostrundenkampf erspart sich Paischer, da der Weltmeisters und Weltranglisten-Führende Ganbat Boldbaatar (MGL) seinen Start vor dem Turnier kurzfristig zurückzieht. „Unterm Strich ein verdienter dritter Platz“, so Spittka. Am Donnerstag folgen mit Hilde Drexler, Kathrin Unterwurzacher (beide bis 63 kg) und Bernadette Graf (bis 70) der Rest der rot-weiß-roten Meute.


>> Ergebnisse


VIDEO: Paischer gegen Chammartin ab 7:00 Minuten


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