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„Harte Arbeit vor Erfolg“

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SpittkaÖsterreichs weibliche Judo-Asse stehen am Wochenende, 16.-17. Februar, beim Frauen-Weltcup, „European Open Women Oberwart„, in Oberwart auf der Matte. Für Oberwart haben 171 Athletinnen aus 27 Nationen in den sieben Gewichtsklassen (-48, -52, -57, -63, -70, -78,+78) genannt. Darunter auch starke Athletinnen aus Nationen wie Japan, Südkorea, Frankreich, Brasilien, Kanada und Belgien. Noch bevor dieses österreichische Judo-Highlight beginnt, haben wir Marko Spittka, seit Jahresbeginn ÖJV-Bundestrainer für Frauen und Männer, zu einem Interview gebeten. Er ist hauptverantwortlich für alle Altersklassen. ÖJV: Marko, Du hast nun mit Jahresbeginn die sportliche Verantwortung für Österreichs Judoka übernommen. Hast Du dich schon eingelebt? Spittka: Danke, ich habe mich schon gut eingefunden. Möchte an dieser Stelle aber klarstellen, dass in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet wurde. Dies kann man ja an den zahlreichen internationalen Erfolgen österreichischer Judoka ablesen. ÖJV: Herr Bundestrainer! Wie jeder Verantwortlicher, wirst auch Du eine eigene, neue Philosophie der Trainingsplanung und nationalen Zusammenarbeit propagieren? Spittka: Nach anfänglichen Adaptierungen konnte ich schon relativ klar meine Philosophie umsetzen. Im Mittelpunkt meiner Tätigkeit steht die vermehrte Zusammenarbeit aller nationalen Kräfte. Die Einbindung von erfahrenen Trainern ist mir sehr wichtig, dadurch können vor allem unsere männlichen und weiblichen Judoka sehr profitieren. Nach den internationalen Trainingslagern zeigt sich hoffentlich , dass die Zusammenarbeit aller Früchte trägt. Alle Athletinnen und Athleten sowie Trainer sind sehr motiviert und fühlen sich wohl. ÖJV: Lieber Marko, das Sportjahr 2013 beinhaltet vor allem im Judosport zahlreiche internationale Herausforderungen. Welche Schwerpunkte willst Du setzen? Spittka: Richtig, das Judo-Sportjahr 2013 ist wahrlich mit zahlreichen Höhepunkten gespickt. Neben der WM- und EM stehen auch die Militär-Weltmeisterschaften, sowie U23 (EM) und U21-Entscheidungen (EM, WM) am Programm. In einer Vier-Jahres-Planung stehen wir jetzt im Februar 2013 erst am Anfang. Trotzdem kann ich sagen, dass die Kombination aus Trainingslagern in Altersklassen übergreifende Zusammenarbeit mit den regionalen Stützpunkten zum Ziel führen sollte. ÖJV: Welche Ziele kannst Du nun formulieren? Spittka: Die komplexere Zusammenarbeit soll allen Beteiligten eine körperliche sowie technisch-taktische Weiterentwicklung garantieren. Wie wir alle wissen, kommt im Sport zuerst die Arbeit, dann der Erfolg. In den nächsten 2 Jahren sollen die „Jungen“ den internationalen Anschluss mit Top-Platzierungen gelingen, die „Erfahrenen“ sollen ihre Erfahrungen weitergeben und sportlich an schon erreichte Ergebnisse anknüpfen. ÖJV: Schon am kommenden Wochenende stehen zwei starke Judo-Events am Programm. Wie siehst Du die Herausforderung beim Weltcup der Frauen in Oberwart sowie dem Weltcup der Männer in Budapest? Spittka: Das international stark besetzte Turnier in Oberwart ist eine große sportliche Herausforderung für unsere Damen. Wir werden sehen, wie unser Kader die führenden Nationen „ärgern“ kann. Nach den Trainingslagern, wo alle sehr gut und motiviert gearbeitet haben, bin ich sehr zuversichtlich. In Oberwart stehen aber u.a. starke Kader aus Japan und Korea auf der Matte. Beim Weltcup der Männer in Budapest können unsere Männer ihr momentanes Leistungspotential einordnen, um sich für weitere sportliche Events zu orientieren. ÖJV: Besten Dank für das Gespräch. Alles Gute für Oberwart und Budapest. „European Open Women Oberwart“ (österreichischer Kader): -48 kg Valentina Schauer (Cafe + Co. Vienna Samurai), Nicole Kaiser (UJZ Raika Mühlviertel); -52 kg: Lisa Stelzer (Volksbank Galaxy Tigers); -57 kg: Sabrina Filzmoser (LZ Multikraft Wels), Tina Zeltner (JC Wimpassing Sparkasse); -63 kg: Hilde Drexler (Café + Co. Vienna Samurai), Kathrin Unterwurzacher (JZ Innsbruck), Marlies Priesner (SV Gallneukirchen); -70 kg: Bernadette Graf (JZ Innsbruck); -78 kg: Sarah Mairhofer (Creativ Graz), Christina Rakowitz (JGV Raser); „European Open in Budapest“ (österreichischer Kader): -60 kg: Mathias Huemer (UJZ Raika Mühlviertel); -66 kg: Georg Reiter (UJZ Raika Mühlviertel), Alexander Weichinger (Volksbank Galaxy Tigers), Andreas Tiefgraber (PSV Salzburg); -73 kg: Peter Scharinger (UJZ Raika Mühlviertel), Driton Shala (UJZ Raika Mühlviertel); -81 kg: Stefan Kuciera und Marcel Ott (Volksbank Galaxy Tigers), Christian Zachar (Cafe +Co. Vienna Samurai); -100 kg: Gabor Geier (Volksbank Galaxy Tigers), Julian Reichstein (Volksbank Galaxy Tigers); +100 kg: Daniel Allerstorfer (UJZ Raika Mühlviertel)

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