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EC der Junioren in Leibnitz: Magdalena Krssakova (-63 kg) gewinnt Gold , Nicole Kaiser (-48 kg) holt Bronze

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Bereits zum fünften Mal war Leibnitz Station des Europacup-Judo-Turniers der Junioren (U-20). Waren im letzten Jahr noch Österreichs Nachwuchshoffnungen Kathrin Unterwurzacher, Bernadette Graf, Tina Zeltner sowie Daniel Allerstorfer in Leibnitz am Start, so konnten sich heuer die nächsten Hoffnungen des österreichischen Judosports in einem international sehr gut besetzten Wettkampf bewähren und wertvolle Erfahrungen sammeln. Ca. 550 Teilnehmer aus 28 Nationen – darunter ca. 70 österreichische Nachwuchshoffnungen – waren ein Garant für tolle Wettkämpfe.

In der Kategorie bis 63 kg hatte Magdalena Krssakova (JC Sirvan) in der 1. Runde ein Freilos, danach erkämpfte sie Siege gegen Margriet Bergstra (NED), Jenny Werner (GER) sowie Rotem Shor (ISR). Im Semifinale stand dann die Ungarin Krisztina Polyak gegenüber. Krssakova siegte relativ rasch mit Ippon, es folgte das Finale gegen die Französing Linsday Tsan Sam Moi. In einem spannenden Kampf besiegte sie die Französin mit einer gekonnten Kontertechnik. Auch Anita Beisskammer (UNION Kirchham), ebenfalls Kategorie bis 63 kg, brachte eine ausgezeichnete Leistung. Sie unterlage erst im Kampf um den Platz 3 der Ungarin Krisztina Polyak und belegte somit den hervorragenden 5. Platz. Zuvor schlug sie in der 2. Runde die Ungarin Szabina Gercsak, in Runde 3 Martina Greci aus Italien, den dritten Kampf verlor sie jedoch gegen die Belgierin Lise Luyckfasseel. In der Hoffnungsrunde trumpfte sie wieder auf, sie gewann die Kämpfe gegen die Schwedin Elin Brostrom und die Holländerin Elea de Gans.

Bereits gestern schlug Nicole Kaiser (UJZ Mühlviertel) – derzeit Erste in der Europarangliste der Juniorinnen – in ihrem Wettkampf (-48 kg) die Rumänin Alexandra Pop (1. Runde), die Belgierin Evi Vermandere (2. Runde), verlor in der 3. Runde gegen die Französin Amandine Buchard, besiegte wiederum in der Hoffnungsrunde Marta Rainero aus Italien sowie Evgeniya Demintseva aus Russland. Schlussendlich gewann sie den Kampf gegen Odette Giuffrida aus Italien und belegte somit den ausgezeichneten dritten Platz.

In Summe: 1 x Gold/Silber, 1 x Bronze sowie ein 5. Platz und drei 7. Plätze durch Hannah Köll (-44 kg, WSG Swarovski Wattens), Lukas Reiter (-55 kg, JC Wimpassing Sparkasse) sowie Maximilian Hageneder (-100 kg, Union Kirchham).

„Mit Bernadette Graf, Tina Zeltner und Kathrin Unterwurzacher haben wiederum österreichische Top-Judoka den Sprung in die allgemeine Klasse geschafft und kämpfen derzeit gezielt um an die Weltspitze anzuschliessen. Unser Ziel ist es nun, den österreichischen weiblichen Nachwuchs der nächsten Jahrgänge aufzubauen und an die Weltspitze heran zu führen. Bereits nächstes Jahr wollen wir bei der WM und EM der Junioren wieder mit einem kleinen, aber schlagkräftigen Team dabei sein“, so Marko Spittka, Nationaltrainer der Frauen U20/U23.

„In Leibnitz hatten wir wiederum zahlreiche talentierte Judoka am Start. Es zeigt sich, dass hinter den arivierten WC-Startern nun auch einige österreichische Hoffnungsträger nachkommen. Das Potential ist vorhanden, aber zum Meister braucht man auch Zeit und Geduld. Schon nächstes Jahr wollen wir zur WM und EM ein reifer junges Team schicken“, so Bela Riesz, Nationaltrainer der Männer U20/U23.

„Leibnitz – das Qualifikationsturnier für den Judo-Nachwuchs“ – ein Gewinn für Österreich und die Region Leibnitz

Rund 800 Sportler und Funktionäre, mit anschließendem Trainingslager, garantierten Leibnitz und Umgebung rund 3.000 Übernächtigungen und somit einen wertvollen Beitrag für den Fremdenverkehr der Region. Das traditionelle U-20-Turnier ist ein sportliches Herzeigemodell. Laut Evaluierung der EJU (European Judo Union, Dezember 2011) war das Turnier erstmalig im Jahr 2011 Nr. 1 in Europa, noch vor den Turnieren in Berlin und Prag. Die kontinuierliche positive Entwicklung und das ständige hohe Niveau des Turniers sind eine wertvolle Einrichtung und Investition für den österreichischen Judosport.

Trotz der Internationalität blieb das Turnier in einem familiären Rahmen, das jahrelange persönliche Engangement trug Früchte, was auch die zahlreichen Sportler und Gäste schätzten.“Ich will den Österreichischen Judoverband hier national und international toll präsentieren. Es freut mich, dass wir auch dieses Jahr wiederum ein tolles Turnier organisieren durften. Der Erfolg zeigt uns, dass der eingeschlagene Weg jedes Jahr seine Früchte trägt. Leibnitz lebt Judo – Jahr für Jahr“, so Norbert Wiesner, Projektleiter der Sportunion Noricum Raiffeisen Leibnitz Judo.

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