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Drei Judoka bei der 27. Sommer-Universiade in Kazan (RUS)

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2013_universiade_kazan_team_1Rund 30 Studentinnen und Studenten aus Österreich nehmen vom 6. bis 17. Juli bei der 27. Sommer-Universiade in Kazan (RUS) teil. Darunter auch die Judoka Anna Dengg (JT Shiaido/NÖ), Kathrin Unterwurzacher und Bernadette Graf (Judozentrum Innsbruck), die nicht nur im Einzel, sondern voraussichtlich auch im abschließenden Teambewerb starten werden. Tina Zeltner (JC Wimpassing Sparkasse) und Marcel Ott (Volksbank Galaxy Tigers) nehmen verletzungsbedingt an den Wettkämpfen nicht teil. Die weiteren österreichischen Studentinnen und Studenten gehen in den Sportarten Beachvolleyball, Fechten, Leichtathletik, Rudern, Rhythmische Gymnastik, Sambo, Schwimmen, Sportschießen, Synchronschwimmen, Tennis und Wasserspringen an den Start. Die Judo-Wettkämpfe finden zwischen 7. und 11. (Team) Juli statt. Weitere Informationen zur Universiade unter http://kazan2013.ru/en;

Judo-Team Austria unter der Leitung des Bundestrainers – Universiade als Verbindung von Spitzensport und Wissenschaft

Das österreichische Judo-Team, welches nach Russland aufgebrochen ist, wird vom Nationaltrainer Marko Spittka selbst betreut: „Die Universiade ist für unsere Frauen eine weitere Chance sich mit der internationalen Elite zu messen. Das Teilnehmerfeld wird sich in Kazan stark präsentieren. Aus dem Training heraus werden wir versuchen, sowohl im Einzel als auch im abschließendem Teambewerb, ein optimales Resultat zu erreichen“.

Anna Dengg, Studentin der Bildungswissenschaften der Universität Wien, freut sich schon auf die sportliche Herausforderung: „Die Universiade ist eine weitere Chance sich mit internationalen Top-Judoka zu messen. Selbstverständlich freue ich mich schon auf die Wettkämpfe, auch auf den abschließenden Teambewerb, ebenso auf die Vielfalt der teilnehmenden Nationen“. Auf die Frage, warum sie die Bildungsiwssenschaft gewählt hat, meint sie, „einerseits interessiert mich der pädagogische Ansatz, anderseits könnte ich mir eine Arbeit mit Kindern, vielleicht auch in Verbindung mit dem Sport, in Zukunft vorstellen“.

logo_2013_universiade_kazan_1Auch Kathrin Unterwurzacher, Studentin der Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck, blick gespannt auf die Wettkämpfe in Russland: „Das Teilnehmerfeld ist sicherlich sehr groß und stark. Es werden viele Top-Judoka an den Start gehen. Wir werden sicherlich auch interessante Menschen kennen lernen – verbindet doch die Universiade den Leistungssport mit der Sportwissenschaft auf höchster Ebene“.

Auch die zweite Tirolerin, Bernadette Graf, selbst Studentin des Gesundheits- und Leistungssports an der Universität Innsbruck, wird in Kazan zum ersten Mal an einer Universiade teilnehmen. „Es bedeutet mir sehr viel in Kazan dabei zu sein. Die Universiade ist eine weitere Möglichkeit, sich auf höchstem Standard zu messen und einen weiteren Schritt zur Weiterentwicklung und Stabilisierung des persönlichen Leistungsniveau zu setzen“. Auch Kathrin verbindet in Innsbruck die Ausübung des Leistungssports mit dem Studium und meint: „In meinem Studium kann ich praktisch und theoretisch den präventiven und leistungsorientierten Ansatz des Sports verbinden. Ich glaube, dass es besonders wichtig ist, der Bedeutung der Vorsorge durch Bewegung und Sport einen größeren Stellenwert beizumessen“.

Erste Sommer-Universiade 1959 in Turin, Österreich 1968 und 2005 zweimal Gastgeber einer Winter-Universiade

Alle zwei Jahre veranstaltet die FISU (Internationale University Sports Federation) eine Sommer- und eine Winteruniversiade. Bei der ersten Sommer-Universiade 1959 in Turin wurden Wettkämpfe in 7 Sportarten durchgeführt. Nun, 54 Jahre später, stehen bereits 27 Sportarten am Programm, wobei das Austragungsland, ähnlich wie bei der Olympischen Bewegung bis 1992, bis zu drei „Demonstrationssportarten“ (in Kazan Sambo und Belt Wrestling) anbieten können. Judo ist die jüngste verbindlich vorgeschriebene Sportart bei der Sommer-Universiade. 1967 wurde sie bei der Universiade in Tokio als „fakultative“ Sportart präsentiert, aber erst 1999 bei der Universiade in Palma de Mallorca verbindlich in das Sportprogramm aufgenommen. Österreich war bereits 1968 mit Innsbruck sowie 2005 mit Innsbruck/Seefeld Austragungsort einer Winter-Universiade.

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