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Hilde Drexler WM-Siebente

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Hilde Drexler sorgte am dritten Tag der Judo-WM in Paris in der Klasse bis 63 Kilogramm mit dem siebenten Platz für die erste ÖJV-Platzierung bei diesen Titelkämpfen. Nachdem die Wienerin mit drei Siegen ins Finale ihres Pools D eingezogen war und sich dort der Niederländerin Elisabeth Willeboordse durch eine Kontertechnik nach 4:12 Minuten mit Ippon geschlagen geben musste, verlor Drexler auch ihren Hoffnungsrundenkampf gegen die Kubanerin Maricet Espinosa nach 22 Sekunden vorzeitig. Damit war Die Wienerin Siebente – und holte wichtige Punkte für die Olympia-Qualifikation.

Drexler bezwang im Pool D zunächst Mariana Silva (Brasilien), gegen die sie beim Weltcup in Sao Paulo noch verloren hatte, nach 1:50 Minuten mit Ippon für Armhebel. Im nächsten Kampf bezwang die EM-Dritte Alice Schlesinger mit Yuko. Auch gegen die Israelin, immerhin WM-Dritte 2009 in Rotterdam, war Hilde die aktivere Kämpferin. So handelte sich Schleseinger letztlich zwei entscheidende Shidos ein, wofür Drexler eine Yuko-Wertung erhielt. Danach hebelte die Samurai-Kämpferin auch Kahina Saidi (ALG) nach 2:25 Minuten ab und stand im Poolfinale gegen Willeboordse. Die Holländerin – zweifache Europameisterin, Vize-Weltmeisterin und Olympia-Dritte von Peking – wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. „Ich habe einen taktischen Fehler gemacht. Sie hat nur darauf gewartet, mich zu kontern“, sagt die Wienerin.Nach 4:12 war es soweit – Ippon für die Hollänbderin.

In der Trostrunde bekam es Hilde mit der Kubanerin Espinosa zu tun. „Ich wollte mehr als den 7. Platz“, meinte sie. Doch nach 22 Sekunden war der Traum vorbei. Aber Hilde hat ihr Ziel – einen Top-7-Platz – erreicht.

„Mein Körper war voll da, ich hatte richtigen Spaß. Auch, weil ich diesmal nicht so wie sonst etwas verhalten begonnen, sondern gleich konsequent meine Chancen gesucht habe“, sagte Drexler nachher. Auf die Olympia-Rangliste habe sie bisher nicht geachtet. „Sie ist auch noch lange nicht für London qualifiziert. Erst nach der EM 2012 wird der Strich gezogen“, meinte auch Nationaltrainer Klaus-Peter Stollberg, der Drexler seit zwei Jahren im HLZ Linz betreut. „Das hat mir sehre weiter geholfen“, so Drexler. „Wir haben eine gute Vertrauensbasis aufgebaut.“

Am Freitag ist mit Max Schirnhofer (bis 90 Kilo) der letzte Österreicher im Einsatz.

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