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 Zum Thema Budo
 History
Ein Tag wie heute...

2005:
Die Österreicherin Marianne Morawek belegte bei den Judo-Weltmeisterschaften in Kairo (EGY) Platz fünf in der Kategorie bis 78 kg.

Im Kampf um den Einzug ins Finale unterlag sie der favorisierten Japanerin Sae Nakazawa nach ausgeglichenem Kampf mit Siegchancen nach rund drei Minuten mit Ippon.

Das anschließende Duell um Bronze gegen die Niederländerin Claudia Zwiers verlor die 22-jährige Oberösterreicherin nach etwa 30 Sekunden ebenfalls mit Ippon.

Morawek erreichte mit diesem Abschneiden dennoch mehr als erwartet. Bei ihrer ersten WM reichte es gleich zum Gruppensieg.

Sie hatte in Runde eins ein Freilos und setzte sich anschließend gegen die Türkin Seda Karadag nach nur 49 Sekunden mit Festhaltegriff am Boden durch.

Im Kampf um den Poolsieg hatte die Oberösterreicherin gegen Lucia Morico schwer zu arbeiten. Die Italienerin lag ab Halbzeit voran, zehn Sekunden vor Schluss kassierte sie allerdings eine Strafe und die Österreicherin ging als Siegerin von der Matte.
 
 Zitate
"Wenn man nicht verlieren kann, verdient man auch nicht zu gewinnen."

E. Kennedy
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Paischer Fünfter, Filzmoser out
Judo

Ludwig PaischerSUWON — Österreichs Parade-Judoka Ludwig Paischer erkämpfte am Samstag beim erstmals über die Matte gegangenen Masters der besten 16 Judoka pro Gewichtsklasse in der südkoreanischen Stadt Suwon den 5. Platz in der Klasse bis 60 Kilo.

Der Salzburger Olympia-Zweite von 2008 in Peking gewann in diesem illustren Kreis zunächst gegen den für die Judo-Union Pinzgau kämpfenden Tschechen Pavel Petrikov nach fünf Minuten knapp mit 2:1-Yuko-Wertungen, ehe er dem regierenden Europameister Arsen Galstyan (RUS) nach 1:49 Minuten unterlag. Bei einem Sieg über den jungen Russen wäre der Flachgauer schon auf dem Podest gestanden.

„Ich habe das Turnier voll aus dem Training bestritten, bin erst am Donnerstag Früh in Korea abgekommen“, meinte „Lupo“ nach dem Turnier. Für den Salzburger gibt es für Rang fünf aber immerhin 80 Punkte für die Weltrangliste, so viel wie für einen dritten Platz bei einem Grand Prix.

„Fast wichtiger als das Turnier selbst ist mir jetzt das knapp einwöchige Trainingslager mit den Südkoreanern, die zu den besten Judoka der Welt gehören“, meinte Paischer nachher. Sein erstes großes Ziel in diesem Jahr ist und bleibt die Heim-EM von 22. bis 25. April im Wiener Dusika-Hallenstadion. Paischer, der schon zwei EM-Titel in der Tasche hat: „Da wollen wir unseren Fans tolles Judo bieten.“

Sabrina Filzmoser schied in der Klasse bis 63 Kilo schon in der ersten Runde gegen die starke Israelin Alice Schlesinger durch Ippon nach 1:49 Minuten aus. Für die Welserin, die 2009 von der 57-Kilo-Klasse in die nächsthöhere gewechselt war und dort noch nicht unter den Top 16 der Welt ist, war die Teilnahme in Korea völlig überraschend gekommen. Der Weltverband IJF hatte sie erst am Dienstag mittels Wild Card zum Antreten verpflichtet, anderenfalls Filzmoser eine Sperre gedroht hätte. Mittwoch saß „Sabsi“ schon im Lufthansa-Flieger nach Südkorea...

Notiz: Joe Langer
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Geschrieben am 16.01.2010 um 08:08 Uhr von Postmaster
 
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