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Österreichischer Judo Verband Wehlistraße 29/1/Top 111, A-1200 Wien Tel: +43(0)1/3324848/10, Fax: +43(0)1/3324848/48 E-Mail: office@oejv.com DVR: 0652300 Bankverbindung: Bank Austria Creditanstalt BLZ: 12000 Kto: 51594-374-301 IBAN: AT42 1200 0515 9437 4302 BIC/SWIFT: BKAUATWW
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 Spezielle Buchempfehlung des ÖJV insbesondere für die Übungsleiter-, Instruktoren- und Trainerausbildung. Nähere Beschreibung siehe unter unseren Buchtippls aber auch beim Verlag Egoth mit Bestellmöglichkeit.
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Ein Tag wie heute...
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"Kannst du kein Stern am Himmel sein, sei eine Lampe im Haus."
asiatisches Sprichwort |
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Top-Ten der Länder auf Österreichischer Judo Verband : Austrian Judo Association
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| Die Geschichte des Judo in ÖsterreichEine kurze Darstellung der Entwicklung des Judo in einem Zeitraum von 100 Jahren von © Erwin Schön | | | | | |  | Hans Köck (um 1905) |
Judo war in Österreich um die Jahrhundertwende bereits
bekannt. Damals wurde es noch Ju-Jitsu oder Jiu-Jitsu genannt. Auf Grund der
Tatsache, daß zu diesem Zeitpunkt noch keine japanischen Lehrer in Österreich
tätig waren, war der Kampfstil eher eine Mischung zwischen dem bekannten
Ringen, Boxen und einigen Verteidigungsgriffen. Der erste namentlich feststellbare
Vertreter in Österreich war der damals populäre Ringer Hans Köck.
Er hielt sich um 1900 in England auf, wo zu diesem Zeitpunkt die bekannten Kodokan-Jünger
Yukio Tani (ab 1899) und Sadukasu Ueynishi (ab 1900) lehrten.
Von England wieder in seine Heimat zurückgekehrt führte er Ju-Jitsu,
oder Jiu-do wie es damals bezeichnet wurde, beim Wiener Athletiksport-Club
(WAC) ein. Im Jahre 1905 führte er sogar eine Demonstration dieser Kunst
bei der Wiener Polizei vor. Einer seiner Schüler war der ebenfalls bekannt
Ringer Henry Baur. Baur übernahm nach dem Tod von Köck die
Sektion Schwerathletik beim WAC und führte bis 1926 auch das Ju-Jitsu weiter.
Bekannte Schüler von Henry Baur waren der Polizei-Revierinspektor Josef
Diwischek, Otto Pürtner und Leopold Wunsch. Diwischek
lehrte Ju-Jitsu bei der Wiener Sicherheitswache. Sein populärster Schüler
war Prof. Franz Rautek, der auch durch seine Griffe in der Ersten Hilfe
bekannt wurde. Auch in den Bundesländern war diese Kampfkunst bereits bekannt.
Ein gewisser Rumanob unterrichtete 1912 die Linzer Polizei in dieser
Disziplin. Der Erste Weltkrieg unterbrach jedoch die vielversprechende Arbeit
dieser ersten Pioniere.
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